Zeittafel

Zeittafel zur Geschichte Gerlingens

2010-2019

2010   Starkregen überflutet zahlreiche Keller und beide Untergeschosse des Rathauses.
2011   Installation einer Photovoltaikanlage auf dem Dach der Jugendmusikschule. Gerlingen hat 18.626 Einwohner, die in 9.842 Wohnungen in 3.906 Gebäuden mit Wohnraum leben.
2012   Archäologische Ausgrabungen auf dem "Träuble-Areal"
2013   Abschluss Generalsanierung Robert-Bosch-Gymnasium
2014   Eröffnung Kinder- und Familienzentrum am Malvenweg im Gehenbühl
2015   Eröffnung Pumptrack vor der Pestalozzischule. Albrecht Sellner wird 7. Ehrenbürger. Vereinsgründung "Mein Gerlingen - Stadtmarketing e. V.".
2016   Beginn Neugestaltung des 65 Ar großen "Träuble-Areals" in der Innenstadt
2017   Eröffnung Annemarie-Griesinger-Haus mit Wohngruppen für Ältere und Kranke. Flächendeckende Verlegung von Glasfaserkabeln im gesamten Stadtgebiet.
2018   Start Integriertes Stadtentwicklungskonzept (ISEK), ein Fahrplan für die Gerlinger Stadtentwicklung in den nächsten 10 Jahren. Erste Gerlinger Ausbildungsbörse in der Stadthalle.
2019   Beginn Generalsanierung Realschule. Bezug der neu gebauten Gebäude gegenüber Urbanbrunnen. Wahl von Dirk Oestringer zum neuen Bürgermeister als Nachfolger von Georg Brenner.


2000-2009

2001   Eröffnung Boule-Platz. Wahl von Wolfgang Steng zum neuen Ersten Beigeordneten als Nachfolger von Andreas Schütze.
2002   50 Jahre Baden-Württemberg mit zahlreichen Veranstaltungen auch in Gerlingen
2003   Johannes-Rebmann-Stiftung erhält von der Region Stuttgart den Förderpreis "Heimatpflege/Denkmalschutz" für das Projekt "Sanierung des Johannes-Rebmann-Hauses".
2004   Eröffnung Rebmann-Stube im Johannes-Rebmann-Haus
2005   Eröffnung Kinderhaus Bruhweg. Zahlreiche Veranstaltungen in Gerlingen, der “Heimat der Familie Schiller 1775-1796” anlässlich des 200. Todestages von Friedrich Schiller
2008   Einweihung neuer Rathausplatz
2009   Wahl von Martina Koch-Haßdenteufel zur neuen Ersten Beigeordneten als Nachfolgerin von Wolfgang Steng. Gymnasium erhält den Namen "Robert-Bosch-Gymnasium"; Sanierungsbeginn.


1990-1999

1990   Einweihung Kindertagheim bei der Breitwiesenschule
1991   Anlage eines Sees in den Breitwiesen. Übergabe Altes Feuerwehrhaus zur Nutzung als Haus der Volkshochschule.
1993   Einweihung "Haus der Sozialen Dienste" beim Alten Rathaus
1994   Einweihung Petrushof der Petruskirche. Wiedereröffnung von Stadthalle und Schwimmhalle nach zweijährigen Instandhaltungs- und Modernisierungsarbeiten infolge Brandschadens.
1995   Wahl des ersten Jugendgemeinderats
1997   Gerlingen feiert seinen 1200. Geburtstag. Inbetriebnahme der neuen Stadtbahnendhaltestelle. Lokale Agenda nimmt Arbeit auf.
1998   Eröffnung der neuen Stadtbücherei
1999   Wahl von Georg Brenner zum neuen Bürgermeister als Nachfolger von Albrecht Sellner. Am 2. Weihnachtsfeiertag richtet der Sturm "Lothar" große Schäden an.


1970-1989

1970   Einweihung Realschulneubau
1972   Gerlingen hat 18.856 Einwohner, darunter 3.117 Ausländer.
1973   Fertigstellung des Schulzentrums in der Stadtmitte nach Inbetriebnahme des Gymnasiumneubaus
1975   Einweihung von Stadthalle und Schwimmhalle in der Stadtmitte; dadurch wesentliche Verstärkung der kulturellen Aktivitäten in Gerlingen.
1978   Einweihung Altenhilfezentrum Breitwiesenhaus
1982   Einweihung Stadtmuseum im umgestalteten alten Schulhaus, Weilimdorfer Straße 11, mit Gerlinger und Ungarndeutschem Heimatmuseum. Inbetriebnahme der Brückentorhalle. Eröffnung des Jugendhauses.
1984   Erste Bestattungen im neuen Waldfriedhof
1987   Städtepartnerschaft mit Tata/Ungarn
1988   Enthüllung Johann-Caspar-Schiller-Brunnen. Einweihung neues Feuerwehrgerätehaus. Städtepartnerschaft mit Seaham/England.


1960-1969

1960   Einrichtung einer Realschule
1961   Gerlingen hat 13.706 Einwohner. Von 7.769 Erwerbspersonen arbeiten 277 im land- und forstwirtschaftlichen Bereich, 5.368 sind Auspendler. 14 Industriebetriebe beschäftigen 757 Menschen.
1964   Städtepartnerschaft mit Vesoul/Frankreich
1966   Fertigstellung der Breitwiesenschule
1967   Einweihung des neuen Rathauses
1968   Einrichtung eines Gymnasiums
1969   Ansiedlung der Firma Robert Bosch GmbH auf der Schillerhöhe. Patenschaft der Landsmannschaft der Deutschen aus Ungarn.


1900-1959

1900   Gerlingen hat rund 1.900 Einwohner, 82 Handels- und Gewerbebetriebe sowie 123 Pendler.
1902   Einrichtung einer Kleinkinderschule
1903   Inbetriebnahme der Wasserleitung
1926   Straßenbahnverbindung Feuerbach-Gerlingen. Im Ort leben mehr als 600 Pendler.
1942   Zwangsweise Ausgemeindung der Solitude nach Stuttgart
1945  Im Zweiten Weltkrieg 143 Gefallene oder Vermisste, dreizehn Menschen kamen in Gerlingen ums Leben, 27 Wohnhäuser und 50 Scheunen wurden zerstört, 300 Männer in Kriegsgefangenschaft. Gerlingen hat 4.600 Einwohner.
1958   Die Landesregierung verleiht der sich rasch entwickelnden Gemeinde die Bezeichnung "Stadt". Von 10.500 Einwohnern sind 3.649 Heimatvertriebene.


797-1899

  797    Erste schriftliche Erwähnung des Dorfes
1275   In Gerlingen gibt es eine Kirche.
1350   Das Dorf hat 35 ganze und 14 halbe Hofstätten mit etwa 260 Einwohnern.
1463 bis nach 1495  Bau der Petruskirche
1534   Johannes Pfall ist erster protestantischer Pfarrer in Gerlingen.
1558   Einrichtung einer Schule
1635   Von 1.300 Einwohnern sterben 548 in einem Jahr an Seuchen und Hunger.
1653   Gerlinger See wird in Wiesland umgewandelt.
1654   Gerlingen hat noch 476 Einwohner.
1731   Gerlingen hat ungefähr 1.000 Einwohner.
1763   Herzog Carl Eugen lässt sich das Lustschloss Solitude bauen.
1843   Gerlingen hat 1.500 Einwohner und 215 Wohngebäude.
1862   Schullehrer Däuble gründet den ersten Gesangsverein.


Kontakt

Stadtarchiv
Rathausplatz 1
70839 Gerlingen
Telefon (0 71 56) 2 05-74 06
Fax (0 71 56) 2 05-50 00