Rückblick auf vergangene Aktionen und Veranstaltungen
03.03.2026: Glanzvoller Abend mit „Kinofeeling“
Am 3. März verwandelte sich Gerlingen in einen Schauplatz für Literaturbegeisterte. Die Stadtbücherei Gerlingen lud in Kooperation mit dem Weltladen Gerlingen zu einer besonderen Lesung mit der Bestsellerautorin Maria Nikolai ein.
Lesung aus dem Roman „Little Germany – Der Duft der neuen Welt“
Unter dem Motto „Lesung mit Kinofeeling“ entführte die Autorin das Publikum in das New York des 19. Jahrhunderts. Sie las aus ihrem packenden Roman „Little Germany – Der Duft der neuen Welt“, der den Auftakt ihrer neuen großen Saga bildet.
Die Zuschauerinnen und Zuschauer genossen nicht nur die lebendige Präsentation der Geschichte, sondern auch das passende kulinarische Angebot, für das das Team des Weltladens Gerlingen sorgte.
Die Veranstaltung war sehr gut besucht und bot einen wunderbaren Rahmen für Austausch und literarischen Genuss.
Für alle, die nun wissen wollen, wie es weitergeht: Der zweite Band der Reihe, „Little Germany – Der Geschmack von Freiheit“, ist bereits erschienen. Beide Titel können in der Stadtbücherei ausgeliehen werden.
27.02.2026: Stadtbücherei und A-Quadrat feiern "30 Jahre Pokémon"
Großer Andrang herrschte am 27. Februar in der Stadtbücherei Gerlingen: In Kooperation mit dem Spielefachgeschäft A-Quadrat stand alles im Zeichen von „30 Jahre Pokémon“. Ob bei der regen Tauschbörse, dem spannenden Turnier oder am Maltisch – im dritten Stock der Bücherei tummelten sich kleine und große Fans mit begeisterten Gesichtern.
Ihre Stimme zählt!
Ein besonderes Highlight war der Malwettbewerb, bei dem viele kreative Kunstwerke entstanden sind. Diese sind aktuell in der Stadtbücherei ausgestellt.
Alle Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen, sich die Bilder anzusehen und für ihren persönlichen Favoriten abzustimmen. Die Stimmabgabe ist in der Stadtbücherei Gerlingen und bei A-Quadrat möglich.
Die Stimmen werden noch bis zum 18. März gesammelt, bevor die Gewinnerinnen und Gewinner offiziell ermittelt werden. Kommen Sie vorbei und unterstützen Sie die Nachwuchskünstlerinnen und -künstler!
16.02.2026: Stuttgarter Märchenkreis zu Gast in der Stadtbücherei
„Von Wandlung und Verwandlung“ war das Thema unseres Märchenabends am 16. Februar 2026. Anja Binder und Petra Weller vom Stuttgarter Märchenkreis e. V. entführten uns in eine Welt voller Zauber und wurden dabei stimmungsvoll von Silke Huber am Akkordeon begleitet. Mit 50 Besucherinnen und Besuchern hatten wir ein volles Haus. Es hat allen Beteiligten großen Spaß gemacht. Wir freuen uns bereits auf den nächsten märchenhaften Abend am 20. April!
27.01.2026: Get Shorties Lesebühne & Band „Different Paul“
Am 27. Januar 2026 veranstalteten die Volkshochschule Gerlingen und die Stadtbücherei Gerlingen einen schwungvoll-amüsanten Abend mit der Get Shorties Lesebühne. Die abwechslungsreiche Lesung der vier Autorinnen und Autoren Dorothea Böhme, Regine Bott, Ingo Klopfer und Volker Schwarz wurde musikalisch begleitet von zwei Mitgliedern der Folk-Band „Different Paul“ an Gitarre und Akkordeon mit selbstgeschriebenen und kurz erläuterten Songtexten. Die gelungene Veranstaltung mit einer Mischung aus Musik, Literatur, Kabarett und Comedy begeisterte die knapp 70 Besucherinnen und Besucher.
Lesung mit Dorothea Böhme, Regine Bott, Ingo Klopfer und Volker Schwarz
„Wir freuen uns sehr darüber, dass unsere mittlerweile schon traditionelle Januar-Lesung wieder bis auf den letzten Platz besetzt ist“, so Carolin Renn, stellvertretende Leiterin der vhs Gerlingen, die die Gäste gemeinsam mit Annette Maucher, Leiterin der Stadtbücherei, begrüßte. Die Kooperation der vhs mit der Stadtbücherei ist ein wahres Erfolgskonzept und so mancher Gast besuchte bereits mehrere der angebotenen Lesungen.
Die Get Shorties Lesebühne denkt, hinterfragt und schreibt seit 25 Jahren. Die Autorinnen und Autoren schreiben für jede Veranstaltung auf ihrer „Stammbühne“ im Merlin in Stuttgart jeden Monat neue Texte. „Wir sind Vielschreiber und Schnellschreiber“, so Ingo Klopfer, Gründer und Frontmann der Get Shorties. Er führte als Moderator durch den abwechslungsreichen Abend und präsentierte seine Kurzgeschichte „Sätze meiner Kindheit – Wie der Vater so der Sohn“.
Darin stellte er alltägliche und allseits bekannte Sätze seines Vaters auf den Prüfstand und führte sie ad absurdum: Ob „gegessen wird, was auf den Tisch kommt“, „weil ich das so sage“ oder man vom zu häufigen fernsehen „viereckige Augen“ bekommt. In fast jedem vorgetragenen Satz wurden bekannte Glaubenssätze zitiert und man ertappte sich dabei, sie manchmal schon selbst weitergegeben zu haben, ohne sie genauer zu hinterfragen.
Sehr eindrücklich geschildert war die Kater-Kurzgeschichte „Mein Jahr mit Roderich“ von Volker Schwarz. „Gäste haben wir nur noch selten“ – allein dieser Satz aus seinem Tagebuch ließ tief blicken und so manche unvorhergesehene Wendung der Geschichte und jede neue unverblümte Formulierung sorgte für ungläubiges Gelächter im Publikum nach dem Motto: „Hat er das gerade wirklich so gesagt?“
Im Rahmen einer fingierten „Magisterarbeit“ aus dem 23. Jahrhundert präsentierte Dorothea Böhme unsere heutige „Liebeslyrik“ in einem neuen Licht. So interpretierte sie „die Erzählung einer vergeblichen Liebe“ – das Lied „Schatzi, schenk‘ mir ein Foto“ – von Mickie Krause bis ins Detail und brachte die Dramatik dieser Bitte an die „namenlose“ Angebetete zum Ausdruck.
Die Frage ist wirklich: Welche von unseren heutigen Texten und Liedern werden einmal in spätere Jahrhunderte überliefert? Möglicherweise Songs der „Grande Dame der Liebeslyrik“ Helene Fischer, oder die „detaillierte Sprachkunst“ von Andreas Gabalier? Eine urkomische Annährung an die vielfältigen Phänomene unserer Zeit.
In einem weiteren hochliterarischen Text plauderte Regine Bott aus dem Nähkästchen ihrer Erfahrungen als Buchhändlerin. So hat sie „ihre eigene Spürnasenmethode entwickelt“, um herauszufinden, welches Buch eine Kundin oder eine Kundin wirklich sucht. „Haben Sie dieses dicke Buch mit dem gelben Umschlag?“ Hier konnte jedoch nur ein Kunde weiterhelfen, dem sie vorher erfolgreich sagen konnte, welches Buch er finden möchte. „Nazis in Dortmund“, war es nämlich nicht, sondern vielmehr „Narziss und Goldmund“ … aber zumindest wusste er, dass es sich bei dem dicken Buch mit dem gelben Buch um das Telefonbuch handelte!
„Wissen Sie eigentlich, was ich tagtäglich durchmache?“ Ja, wir können es jetzt erahnen und wünschen ihr, dass sie ihre „Oase der Stille“ ganz oft genießen kann – zumindest bis zu dem Zeitpunkt, an dem sich wieder jemand nach dem „Kapital“ von Karl May erkundigt …
Zusammen mit der Band „Different Paul“ und ihren melancholisch-schönen Songs freuen sich alle „wenn der Schnee schmilzt, denn das heißt, dass der Frühling kommt“ (The Greatest Kisser). Bis dahin „scrollen“ wir noch ein bisschen hoch und runter, wenn es gestern mal wieder bei einem Wein etwas später geworden ist (With Wine It Had Gone Late).
Spät geworden ist es auch bei der Lesung in der Stadtbücherei – ein rundum gelungener Abend der Get Shorties Lesebühne und der Band „Different Paul“ vor einem begeisterten Gerlinger Publikum. Vor der Lesung und in der Pause sorgte die Café-Bar Maraz mit Getränken für Erfrischung und die Autorinnen und Autoren signierten anschließend ihre Bücher.
17.11.2025: Inklusionstheater "Erbse und Bohne" begeisterte Groß und Klein
Am 17. November 2025 verwandelte sich der dritte Stock der Stadtbücherei in einen lebendigen und fröhlichen Theatersaal. Das Theater Inklusiv Ludwigsburg e. V. war zu Gast und sorgte mit seinem Stück für beste Unterhaltung. Die Darsteller, die als Clown „Erbse“, gespielt von Gabriele Sponner, und Clown „Bohne“ alias Mathias Bohnet auftraten, boten ein fantasievolles und lustiges Programm, das sowohl Kinder als auch Erwachsene in seinen Bann zog.
Glockenklänge, Spielmusik und herzhaftes Kinderlachen
Bereits um 16:15 Uhr, als die Türen geöffnet wurden, strömten die Besucherinnen und Besucher in den dritten Stock. Über 40 Menschen, Kinder wie Erwachsene, nahmen dort vor der aufgebauten Bühne Platz. Die Kinder wirkten spürbar aufgeregt und voller Vorfreude, denn ein Clownstheater so nah vor sich zu haben, ist für viele ein besonderes Erlebnis. Nach einer kurzen Begrüßung durch Stadtbücherei-Leiterin Annette Maucher verdunkelte sich wenige Sekunden später der Raum und das Theater begann.
Sobald „Erbse“ und „Bohne“ auf die Bühne traten, war die Stimmung gelöst. Schon bei ihrem ersten gemeinsamen Auftritt erfüllte herzhaftes Kinderlachen den Raum. Glockenklänge, Spielmusik und verschiedenste Holzinstrumente begleiteten das Geschehen. Musiker Albrecht Fendrich verlieh dem Stück eine lebendige, beinahe magische Atmosphäre. Vor allem die Fangspiele der beiden Clowns sorgten für Begeisterung. Mit körperlichen Einsatz jagten sich Erbse und Bohne über die Bühne und fingen sich mit einem Eierkarton - ein Moment, der das Publikum immer wieder zum Lachen brachte. Auch die Erwachsenen konnten sich an vielen Stellen ein Schmunzeln nicht verkneifen.
Besonders die aktive Einbindung der Kinder machte das Stück zu einem gemeinsamen Erlebnis. Immer wieder flüsterten und riefen die jungen Zuschauerinnen und Zuschauer Hinweise, halfen beim Mitdenken oder unterstützen die Figuren mit kleinen Zurufen. Ein Höhepunkt war das Bauen eines Schlosses für Clown Bohne, das mit viel Fantasie und spielerischem Handeln umgesetzt wurde. Als das Publikum schließlich auch noch eine Krone für Bohne finden sollte, beteiligten sich die Kinder voller Eifer. Die anschließenden Wortspiele sowie die humorvolle Darstellung eines kleinen Königreichs, in dem Bohne zum König und Erbse zu seiner Dienerin wurde, kamen ebenfalls außerordentlich gut an.
Lustige Momente entstanden auch, als das Publikum mehrfach Erbse daran erinnerte, ihre Brille nicht zu vergessen - ein immer wiederkehrendes Detail, das die Kinder mit großem Vergnügen verfolgten. Danach las Erbse eine Geschichte über einen König vor, wobei das Publikum erneut tatkräftig unterstützte.
Nach rund 45 Minuten endete das Stück mit großem Applaus. Mehrere Minuten lang klatschten die Zuschauerinnen und Zuschauer und gratulierten den beiden Schauspielern herzlich. Die fröhliche Stimmung hielt noch an, als das Licht wieder anging und die Besucherinnen und Besucher langsam, aber gut gelaunt, den Raum verließen. Viele wünschten sich schon beim Hinausgehen eine Wiederholung - ein schönes Zeichen dafür, wie gut das Inklusionstheater ankam.
Neben der gelungenen Vorstellung wurde auch fleißig gespendet, wofür die Veranstalter ihren Dank aussprachen. Ein zusätzlicher Dank gilt auch der Stiftung der Kreissparkasse Ludwigsburg für die großzügige Förderung.
Mit seinem Mix aus Humor, Musikalität und Einbindung des Publikums stellte das Stück „Erbse und Bohne“, bei dem Bernd Köhler Regie führte, eindrucksvoll unter Beweis, wie bereichernd auch alternative Theaterformen sein können.
Oktober 2025: Klassenlesungen im Rahmen der Frederick Woche
Zwei Vormittage voller Fantasie und Abenteuer: Die Autorin Julie Leuze stellte zwei ihrer aktuellen Kinderbücher vor und entführte die jungen Zuhörerinnen und Zuhörer in faszinierende und zauberhafte Welten. Mit ihrer lebhaften Erzählweise und den farbenfrohen Figuren, die via Beamer gezeigt wurden, gelang es Leuze mühelos, ihre Zuhörerschaft in den Bann ihrer Geschichten zu ziehen.
Die Lesungen machten Lust auf Lesen
Für die 3. Klassen der Pestalozzischule las die Autorin aus „Anderwald“ vor. In der Geschichte wurden die Kinder mit in den geheimnisvollen Anderwald genommen, wo sie gemeinsam mit Hauptfigur Fiona das Rätsel der geheimnisvollen Silberwölfin lösen durften.
Zwei Tage später stellte Julie Leuze den 2. Klassen der Breitwiesenschule das Buch „Kalli Wüstenmucks“ vor. Die Zuhörerinnen und Zuhörer tauchten in die Welt von Kalli und Leo ein und lachten über die witzigen Dialoge, die die Autorin herrlich frisch pointierte.
Nach jeder Lesung beantwortete Julie Leuze viele neugierige Fragen zur Entstehung der Geschichten und ihrem Leben als Autorin. Die Lesungen waren für die jungen Zuhörerinnen und Zuhörer eine inspirierende Begegnung und machten Lust, nicht nur auf mehr spannende Lesestunden mit den Geschichten von Julie Leuze, sondern auch auf das Lesen allgemein.
Staatssekretär Volker Schebesta MdL hat zum Auftakt der diesjährigen Frederick-Tage sehr treffend gesagt: „(Vor-)Lesen macht Freude und ist eine Bereicherung. Gleichzeitig wird der Grundstein für erfolgreiches Lernen gelegt.“
Die Begegnung mit einem Autor oder einer Autorin ist eine interessante Sache, die jedem Kind ermöglicht werden sollte. Aus diesem Grund organisiert die Stadtbücherei für die Grundschulen die Lesung.
Mit der finanziellen Unterstützung der Bürgerstiftung Gerlingen, dem Friedrich-Bödecker-Kreis e. V. sowie einem Beitrag aus der „Elternkasse“ beider Grundschulen tragen alle dazu bei, dass die Schülerinnen und Schüler die Veranstaltung in einem kleineren Rahmen in der Stadtbücherei erleben können.
20.09.2025: Rückblick Blind Date – Gewinnerin Dorothea Hesse
In der Stadtbücherei Gerlingen wurde wieder die beliebte Sommeraktion „Blind Date mit einem Buch“ angeboten. Mehr als 60 Bücher waren hübsch eingepackt und wurden insgesamt über 50 Mal ausgeliehen!
Ausstellung der Bücher der "Blind Dates"
Dieses Jahr gab es als Anreiz für das Ausfüllen der Feedback-Zettel zwei Eintrittskarten zur Verlosung!
Die Auslosung fand Ende September 2025 statt. Wir freuen uns sehr, dass Dorothea Hesse unter den 33 Rückmeldungen gezogen wurde. Der Gewinn ist ein Gutschein für zwei Personen für eine Veranstaltung in der Stadtbücherei. Nun fällt die Entscheidung schwer: Entscheidet sich die Gewinnerin für den Rilke-Abend mit Ernst Konarek? Oder für Maria Nikolai mit der Neuerscheinung „Little Germany"? Wir sind gespannt!
Im Oktober 2025 gibt es die Bücher der Aktion „Blind Date“ unverpackt als Ausstellung inklusive der Feedbacks.
Wir freuen uns auf Ihren Besuch!
28.04.2025: Märchen mit Musik – eine attraktive Kombination
Bei dem Märchenabend „Herzrosen und Rosenrot“ drehte sich diesmal alles um die Rose. Es war beeindruckend, wie viele Märchen und auch Lyrisches die ausgebildete Märchenerzählerin Petra Horter über die Rose zusammengetragen hat. Sie leitete den Abend mit dem Gedicht „Von den heimlichen Rosen“ von Christian Morgenstern ein und erklärte mit der Legende „Die Erschaffung der Rose“ den Ursprung der Rose. Aus Portugal trug sie das Märchen „Das Zauberschloss“ vor und ein weiteres mit dem Titel „Die blaue Rose“ aus dem fernen China.
Petra Horter und Flavius Wagner zogen die ZuhörerInnen in Bann
Natürlich durfte der Klassiker „Jorinde und Joringel“ der Gebrüder Grimm nicht fehlen und wurde mit dem eher unbekannten „König Lindwurm“ aus Schleswig-Holstein ergänzt. Einfühlsam, mit geschulter Stimme verzauberte sie die Zuhörerinnen und Zuhörer. Damit ist aber nur ein Teil der ausgewählten Texte hier genannt.
Mit der musikalischen Begleitung von Flavius Wagner, Lehrer für Gitarre an der Jugendmusikschule Gerlingen, erlebten die Zuhörer ein weiteres Highlight. Er wählte Kompositionen unter anderem von J. S. Bach, Manuel M. Ponce oder auch von F. Moreno-Torrobba aus, die das eben Gehörte nachklingen ließen. Märchen und Musik ergänzte sich wunderbar.
Ein herzliches Dankeschön geht den Stuttgarter Märchenkreis e. V. und an die Jugendmusikschule Gerlingen für die tolle Zusammenarbeit.








