Ausstellungen

Ausstellungen im Stadtmuseum

Sonderausstellung "Über das kleine Glück - Jahrmärkte und Riesenrummel"

Plakat Sonderausstellung Über das kleine Glück
Ausstellungsplakat

Alles wird anders bei dieser Eröffnung, aber dennoch freuen wir uns sehr darauf, Ihnen endlich wieder eine neue Sonderausstellung vorzustellen. Hiermit laden wir Sie herzlich zur Vernissage und zum Eröffnungswochenende ein.

Vernissage: Freitag, 23. Oktober 2020 um 18 Uhr im Außenbereich des Stadtmuseums. Damit wir alle Hygienevorgaben einhalten können, ist eine vorherige Anmeldung im Stadtmuseum erforderlich. Bürgermeister Dirk Oestringer und Museumsleiterin Christina Vollmer werden die Ausstellung eröffnen. Mark Roschmann, Vorsitzender des Schaustellerverbands Südwest und Schausteller in 4. Generation, wird ebenfalls eine kleine Ansprache halten.

Die musikalische Umrahmung übernimmt, passend zum Thema, die Stadtkapelle des Musikvereins Gerlingen e. V. Herzlichen Dank vorab! Im Anschluss laden wir Sie zu einem kleinen Umtrunk ein.

Eröffnungswochenende: Am Samstag und Sonntag, 24. und 25. Oktober 2020 hat das Museum jeweils von 11-17 Uhr für Sie durchgängig geöffnet. Wir werden mehrere kurze Führungen durch die Ausstellung anbieten sowie ein Mitmach-Angebot im Museumshof vorbereiten. Führungszeiten: jeweils um 14, 15 und 16 Uhr. Die Führungen sind auf je 10 Personen begrenzt. Auch hier ist eine Anmeldung im Stadtmuseum erforderlich. Alle Führungs- und Mitmachangebote am Eröffnungswochenende sind kostenfrei.

Wir freuen uns, dass Sabine Wirblich mit ihrem Süßwarenwagen am Eröffnungswochenende vor dem Museum stehen wird und uns mit ihren Leckereien ein Gefühl von Kirmes ins Museum bringt.

Was erwartet Sie in der neuen Ausstellung?

Jahrmarkt, Kirbe, Rummelplatz… Die Lust der Menschen sich zu Vergnügen, dem Alltag zu entfliehen, sich bei Fahrgeschäften und Musik zu amüsieren ist eine Entwicklung, die erst in den letzten 200 Jahren entstanden ist. Vergnügungen solcher Art, Belustigung oder rauschende Feste waren zunächst den Herrschaften bei Hofe vorbehalten.

Zu Beginn des 19. Jahrhunderts wurden Feste für das Volk veranstaltet - und dies nicht uneigennützig. Nach den Napoleonischen Kriegen sortierten die Herrscherhäuser Europa neu. Ein großes Fest für das Volk war hier ein willkommenes, identitätsstiftendes Instrument der neuen Herrscher und Geburtsstunde des Münchner Oktoberfestes und des Cannstatter Wasens.

Die Feste haben wirtschaftliche und politische Krisen überdauert. Charakter, Größe und Selbstzweck haben sich verändert und heute gibt es, neben den großen Volksfesten, in fast jeder Gemeinde Feste in unterschiedlichen Variationen. Aber eines haben sie alle gemeinsam, egal ob groß oder klein: Es ist der Nicht-Alltag und die Lust am Vergnügen, was Menschen immer wieder aufs Neue dort hintreibt.

Die Ausstellung wirft nicht nur einen kulturwissenschaftlichen Blick auf die beiden großen Volksfeste im süddeutschen Raum, sondern erzählt auch die Geschichte der Schaustellerfamilie Roschmann. Ursprünglich aus Gerlingen stammend, prägt sie, mittlerweile in der vierten Generation, die Volksfeste und Jahrmärkte in der Region.

Dauerausstellungen

„Auswanderung, Mobilität und Vertreibung – 300 Jahre bewegende Geschichte“

Seit 2012 präsentiert das Stadtmuseum Gerlingen unter dem Motto „Auswanderung, Mobilität und Vertreibung – 300 Jahre bewegende Geschichte“ seit 2012 einen neuen Ausstellungsbereich. Dabei steht einerseits die Auswanderung aus Deutschland nach Ungarn und in andere Gebiete, unter anderem auch in die USA, im Mittelpunkt.

Darüber hinaus werden das Schicksal und die Ansiedlung der Vertriebenen aus Ungarn und Osteuropa nach dem Zweiten Weltkrieg thematisiert. Neben zahlreichen Ausstellungsobjekten, Karten und Texten veranschaulichen vor allem auch kleine Filme mit Zeitzeugenberichten die Museumspräsentation.

Plakat "Auswanderung, Mobilität und Vertreibung"

Diese Filme entstanden in Zusammenarbeit mit einem Schulprojekt des Robert-Bosch-Gymnasiums. Gerlinger Schüler interviewten dabei Zeitzeugen, die entweder aus Osteuropa vertrieben wurden und sich in Gerlingen niederließen oder die bereits in Gerlingen lebten und die Ankunft der neuen Mitbürger miterlebten.

Ein besonderes Highlight sind zwei originalgetreu eingerichtete Stuben, die das Leben der Deutschen aus Ungarn verdeutlichen. Außerdem sind zahlreiche Trachten, Kunst- und Alltagsgegenstände sowie verschiedene Werkzeuge zu sehen. Die Stadt Gerlingen ist seit 1969 Patenstadt der Landsmannschaft der Deutschen aus Ungarn und ist deshalb mit der ungarndeutschen Kultur besonders verbunden.

Unter einem Dach – leben und arbeiten

Ausstellungsplakat "Museum unter einem Dach"

Das Nebengebäude bietet seit 2011 Einblicke in die Lebenssituation und Wohnkultur der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts in Gerlingen.

Dazu zählen auch das Leben der Kinder und die damaligen Vorstellungen und Möglichkeiten der Hygiene. Hier können sich die Besucher über das Wäschewaschen und die Körperpflege früherer Zeiten informieren.

Stadtmuseum Gerlingen

Das Stadtmuseum in der Weilimdorfer Straße

Museum der Deutschen
aus Ungarn
Weilimdorfer Str. 9-11    
70839 Gerlingen 
Tel. 07156/205-366
stadtmuseum@gerlingen.de
Leitung: Christina Vollmer

Öffnungszeiten
Dienstag 15-18.30 Uhr
Sonntag 10-12 und 14-17 Uhr
(im August geschlossen!)   
Eintritt frei
Führungen nach Vereinbarung



Missionarsstube im Rebmann-Haus

Informationen zum Rebmann-Haus

Öffnungszeiten
Sonntag 10-12 und 14-17 Uhr
Um vorherige Anmeldung im Stadtmuseum wird gebeten.
Führungen auf Anfrage