Ausstellungen

Ausstellungen im Stadtmuseum

Für Ihren Besuch müssen Sie kein Zeitfenster mehr buchen und auch keinen Impf- oder Genesenennachweis oder negativen Schnelltest mitbringen. Es sind lediglich die bestehenden Abstands- und Hygieneregeln im Haus einzuhalten. Das Tragen einer medizinischen Maske ist im gesamten Stadtmuseum Pflicht.

Es erfolgt weiterhin eine Datenerfassung zur Kontaktnachverfolgung.

Zu Führungen und Veranstaltungen müssen Sie sich vorab über das Online-Buchungssystem des Stadtmuseums anmelden.

"Adolf Kabatek und die Comics"

Am 4. Juli 2021 wurde die Sonderausstellung „Adolf Kabatek und die Comics – Donald, Asterix & Co. aus Gerlingen“ eröffnet.

Adolf Kabatek (1931-1997) ist eng mit der Geschichte der Comics in Deutschland verbunden - oder umgekehrt. Er hat die Geschichte der Comics hierzulande wesentlich geprägt. Micky Maus, Donald Duck, Superman, Asterix, Lucky Luke, Hägar und eine Reihe weiterer Comicserien wurden durch ihn nach Deutschland gebracht oder in der deutschen Fassung von ihm sprachlich mitgestaltet.

Eigene Comicserien wie "Die Abenteuer aus Onkel Dagoberts Schatztruhe" wurden von ihm in Lebens gerufen und verfasst. Sprüche wie "Die spinnen, die Römer" entstammen seiner Feder. Carl Barks, René Goscinny oder Albert Uderzo zählten zu seinen Freunden. Dabei blieb der Name Adolf Kabatek meist im Hintergrund, steht kleingedruckt im Impressum oder im Abspann der Filme, deren Drehbücher er verfasst oder mitgeschrieben hat.

Veranstaltungsplakat Kabatek-Ausstellung

Die Ausstellung zeigt basierend auf umfassenden Materialien aus dem Nachlass Kabateks - Originaldokumenten, Zeichnungen von Carl Barks und Albert Uderzo, Comismanuskripten und vielem mehr - die Geschichte der Comics im Nachkriegsdeutschland auf und lädt ein, etwas mehr zu erfahren über das Leben und Wirken Adolf Kabateks, des Flüchtlings, Verlagskaufmanns, Managers, Comicautos und Reichenbergers, der ab 1950 bis zu seinem Tod 1997 in Gerlingen gelebt hat.

Führungen durch die Ausstellung (Buchungssystem eveeno)

Wir bitten alle Besucherinnen und Besucher die geltenden Abstands- und Hygienebestimmungen einzuhalten.

"Über das kleine Glück - Jahrmärkte und Riesenrummel"

Im Oktober 2020 wurde die Sonderausstellung "Über das kleine Glück - Jahrmärkte und Riesenrummel" eröffnet. Jahrmarkt, Kirbe, Rummelplatz… Die Lust der Menschen sich zu vergnügen, dem Alltag zu entfliehen, sich bei Fahrgeschäften und Musik zu amüsieren ist eine Entwicklung, die erst in den letzten 200 Jahren entstanden ist. Vergnügungen solcher Art, Belustigung oder rauschende Feste waren zunächst den Herrschaften bei Hofe vorbehalten.

Zu Beginn des 19. Jahrhunderts wurden Feste für das Volk veranstaltet - und dies nicht uneigennützig. Nach den Napoleonischen Kriegen sortierten die Herrscherhäuser Europa neu. Ein großes Fest für das Volk war hier ein willkommenes, identitätsstiftendes Instrument der neuen Herrscher und Geburtsstunde des Münchner Oktoberfestes und des Cannstatter Wasens.

Plakat Sonderausstellung Über das kleine Glück
Ausstellungsplakat

Die Feste haben wirtschaftliche und politische Krisen überdauert. Charakter, Größe und Selbstzweck haben sich verändert und heute gibt es, neben den großen Volksfesten, in fast jeder Gemeinde Feste in unterschiedlichen Variationen. Aber eines haben sie alle gemeinsam, egal ob groß oder klein: Es ist der Nicht-Alltag und die Lust am Vergnügen, was Menschen immer wieder aufs Neue dort hintreibt.

Die Ausstellung wirft nicht nur einen kulturwissenschaftlichen Blick auf die beiden großen Volksfeste im süddeutschen Raum, sondern erzählt auch die Geschichte der Schaustellerfamilie Roschmann. Ursprünglich aus Gerlingen stammend, prägt sie, mittlerweile in der vierten Generation, die Volksfeste und Jahrmärkte in der Region. Die Ausstellung wird bis 29. August 2021 verlängert.

Virtueller Einblick in die Ausstellung (Zitronenwolf Medien)

Dauerausstellungen

„Auswanderung, Mobilität und Vertreibung – 300 Jahre bewegende Geschichte“

Seit 2012 präsentiert das Stadtmuseum Gerlingen unter dem Motto „Auswanderung, Mobilität und Vertreibung – 300 Jahre bewegende Geschichte“ seit 2012 einen neuen Ausstellungsbereich. Dabei steht einerseits die Auswanderung aus Deutschland nach Ungarn und in andere Gebiete, unter anderem auch in die USA, im Mittelpunkt.

Darüber hinaus werden das Schicksal und die Ansiedlung der Vertriebenen aus Ungarn und Osteuropa nach dem Zweiten Weltkrieg thematisiert. Neben zahlreichen Ausstellungsobjekten, Karten und Texten veranschaulichen vor allem auch kleine Filme mit Zeitzeugenberichten die Museumspräsentation.

Plakat "Auswanderung, Mobilität und Vertreibung"
Ausstellungsplakat

Diese Filme entstanden in Zusammenarbeit mit einem Schulprojekt des Robert-Bosch-Gymnasiums. Gerlinger Schüler interviewten dabei Zeitzeugen, die entweder aus Osteuropa vertrieben wurden und sich in Gerlingen niederließen oder die bereits in Gerlingen lebten und die Ankunft der neuen Mitbürger miterlebten.

Ein besonderes Highlight sind zwei originalgetreu eingerichtete Stuben, die das Leben der Deutschen aus Ungarn verdeutlichen. Außerdem sind zahlreiche Trachten, Kunst- und Alltagsgegenstände sowie verschiedene Werkzeuge zu sehen. Die Stadt Gerlingen ist seit 1969 Patenstadt der Landsmannschaft der Deutschen aus Ungarn und ist deshalb mit der ungarndeutschen Kultur besonders verbunden.

Unter einem Dach – leben und arbeiten

Das Nebengebäude bietet seit 2011 Einblicke in die Lebenssituation und Wohnkultur der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts in Gerlingen.

Ausstellungsplakat "Museum unter einem Dach"
Ausstellungsplakat

Dazu zählen auch das Leben der Kinder und die damaligen Vorstellungen und Möglichkeiten der Hygiene. Hier können sich die Besucher über das Wäschewaschen und die Körperpflege früherer Zeiten informieren.

Adresse und Kontakt

Stadtmuseum und Museum der Deutschen aus Ungarn
Weilimdorfer Str. 9-11    
70839 Gerlingen 
Tel. 07156/205-366
stadtmuseum@gerlingen.de
Leitung: Christina Vollmer

Öffnungszeiten

Dienstag 15-18.30 Uhr
Sonntag 10-12 und 14-17 Uhr
(im August geschlossen!)   
Eintritt frei
Führungen nach Vereinbarung

Social Media

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Missionarsstube im Rebmann-Haus

Informationen zum Rebmann-Haus

Öffnungszeiten
Sonntag 10-12 und 14-17 Uhr
Um vorherige Anmeldung im Stadtmuseum wird gebeten.
Führungen auf Anfrage

Museen im Landkreis Ludwigsburg

Übersichtskarte der Museen im Landkreis (Landratsamt Ludwigsburg)