Ausstellungen

Ausstellungen im Stadtmuseum

Wechselausstellung: Verschwundene Dinge

Plakat der Wechselausstellung

Am 3. November 2019 wurde im Stadtmuseum die Sonderausstellung "Verschwundene Dinge" eröffnet.

Wählscheibentelefon, Walkman, Testbild – vieles, was lange Teil des alltäglichen Lebens war, ist heute verschwunden oder hat sich weiterentwickelt, verändert, erneuert. Das Alltagsding ist zu einem Museumsding geworden. Einst im täglichen Gebrauch, liegt es heute als stummer Zeitzeugen in dem Depot.

Neben Materialität, Form, Farbe und Funktion, hat jedes Ding seine eigene (Ding-)Geschichte und weckt, aus seinem ursprünglichen Kontext herausgenommen, bei jedem Betrachter unterschiedliche Erinnerungen. Erinnerungen, die wir in der Ausstellung von den Besuchern gerne erfahren würden.

Wir holen diese verschwundenen Dinge, die unterschiedliche Bereiche unseres Alltags prägten, nochmals aus unserem Depot, aus den Kellern und Wohnzimmern der Menschen und zeigen, was überhaupt alles, und manches auch ganz nebenbei, aus unserem Alltag verschwunden ist.

Neben dem, was wir materiell sammeln können, verändern sich aber auch andere Bereiche unseres Alltags: Traditionen, Bräuche, Einstellungen und Lebensgefühle. Immaterielles was wir nicht ausstellen können, was aber wesentlicher Bestandteil unseres täglich Lebens und des gesellschaftlichen Miteinanders ist. Diesem Bereich wollen wir in unserem Begleitprogramm (860,3 KB)Raum geben.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Dauerausstellung

„Auswanderung, Mobilität und Vertreibung – 300 Jahre bewegende Geschichte“

Seit 2012 präsentiert das Stadtmuseum Gerlingen unter dem Motto „Auswanderung, Mobilität und Vertreibung – 300 Jahre bewegende Geschichte“ seit 2012 einen neuen Ausstellungsbereich. Dabei steht einerseits die Auswanderung aus Deutschland nach Ungarn und in andere Gebiete, unter anderem auch in die USA, im Mittelpunkt.

Darüber hinaus werden das Schicksal und die Ansiedlung der Vertriebenen aus Ungarn und Osteuropa nach dem Zweiten Weltkrieg thematisiert. Neben zahlreichen Ausstellungsobjekten, Karten und Texten veranschaulichen vor allem auch kleine Filme mit Zeitzeugenberichten die Museumspräsentation.

Plakat "Auswanderung, Mobilität und Vertreibung"

Diese Filme entstanden in Zusammenarbeit mit einem Schulprojekt des Robert-Bosch-Gymnasiums. Gerlinger Schüler interviewten dabei Zeitzeugen, die entweder aus Osteuropa vertrieben wurden und sich in Gerlingen niederließen oder die bereits in Gerlingen lebten und die Ankunft der neuen Mitbürger miterlebten.

Ein besonderes Highlight sind zwei originalgetreu eingerichtete Stuben, die das Leben der Deutschen aus Ungarn verdeutlichen. Außerdem sind zahlreiche Trachten, Kunst- und Alltagsgegenstände sowie verschiedene Werkzeuge zu sehen. Die Stadt Gerlingen ist seit 1969 Patenstadt der Landsmannschaft der Deutschen aus Ungarn und ist deshalb mit der ungarndeutschen Kultur besonders verbunden.

Unter einem Dach – leben und arbeiten

Ausstellungsplakat "Museum unter einem Dach"

Das Nebengebäude bietet seit 2011 Einblicke in die Lebenssituation und Wohnkultur der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts in Gerlingen.

Dazu zählen auch das Leben der Kinder und die damaligen Vorstellungen und Möglichkeiten der Hygiene. Hier können sich die Besucher über das Wäschewaschen und die Körperpflege früherer Zeiten informieren.

Stadtmuseum Gerlingen

Das Stadtmuseum in der Weilimdorfer Straße

Museum der Deutschen
aus Ungarn
Christina Vollmer
Weilimdorfer Str. 9-11    
70839 Gerlingen 
Tel. 07156/205-366
stadtmuseum@gerlingen.de

Missionarsstube im Rebmann-Haus

Informationen zum Rebmann-Haus