Ausstellungen

Ausstellungen im Stadtmuseum

25 Jahre Jugendgemeinderat

Cover Flyer Ausstellung 25 Jahre Jugendgemeinderat Gerlingen (per Klick vergrößern)
Cover Flyer Ausstellung 25 Jahre Jugendgemeinderat Gerlingen (per Klick vergrößern)

Am 3. Dezember 1995 wurde in Gerlingen der erste Jugendgemeinderat gewählt, der sich seitdem ohne Unterbrechungen in die Belange der Stadt und für die Interessen der jungen Menschen in Gerlingen einbringt. Damit gehört man in Gerlingen mit zu den Jugendgemeinderäten der ersten Stunde. Grund genug für das Stadtmuseum, zusammen mit dem Jugendgemeinderat eine Jubiläumsschau auszurichten.

Die Ausstellung zum Jubiläum 25 Jahre Jugendgemeinderat stellt alle bisherigen Amtsperioden des Jugendgemeinderats vor sowie die wichtigsten Projekte, die umgesetzt oder angestoßen werden konnten. Zu Wort kommen in der Ausstellung aktuelle und ehemalige Jugendgemeinderäte sowie Wegbereiter und  Wegbegleiter der letzten 25 Jahren.

Die Ausstellung, die in Kooperation mit der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg erfolgt, ist bis 2. Mai 2021 zu sehen.

"Über das kleine Glück - Jahrmärkte und Riesenrummel"

Plakat Sonderausstellung Über das kleine Glück
Ausstellungsplakat

Im Oktober 2020 wurde die Sonderausstellung "Über das kleine Glück - Jahrmärkte und Riesenrummel" eröffnet. Jahrmarkt, Kirbe, Rummelplatz… Die Lust der Menschen sich zu vergnügen, dem Alltag zu entfliehen, sich bei Fahrgeschäften und Musik zu amüsieren ist eine Entwicklung, die erst in den letzten 200 Jahren entstanden ist. Vergnügungen solcher Art, Belustigung oder rauschende Feste waren zunächst den Herrschaften bei Hofe vorbehalten.

Zu Beginn des 19. Jahrhunderts wurden Feste für das Volk veranstaltet - und dies nicht uneigennützig. Nach den Napoleonischen Kriegen sortierten die Herrscherhäuser Europa neu. Ein großes Fest für das Volk war hier ein willkommenes, identitätsstiftendes Instrument der neuen Herrscher und Geburtsstunde des Münchner Oktoberfestes und des Cannstatter Wasens.

Die Feste haben wirtschaftliche und politische Krisen überdauert. Charakter, Größe und Selbstzweck haben sich verändert und heute gibt es, neben den großen Volksfesten, in fast jeder Gemeinde Feste in unterschiedlichen Variationen. Aber eines haben sie alle gemeinsam, egal ob groß oder klein: Es ist der Nicht-Alltag und die Lust am Vergnügen, was Menschen immer wieder aufs Neue dort hintreibt.

Die Ausstellung wirft nicht nur einen kulturwissenschaftlichen Blick auf die beiden großen Volksfeste im süddeutschen Raum, sondern erzählt auch die Geschichte der Schaustellerfamilie Roschmann. Ursprünglich aus Gerlingen stammend, prägt sie, mittlerweile in der vierten Generation, die Volksfeste und Jahrmärkte in der Region. Die Ausstellung wird bis 29. August 2021 verlängert.

Virtueller Einblick in die Ausstellung (Zitronenwolf Medien)

Dauerausstellungen

„Auswanderung, Mobilität und Vertreibung – 300 Jahre bewegende Geschichte“

Seit 2012 präsentiert das Stadtmuseum Gerlingen unter dem Motto „Auswanderung, Mobilität und Vertreibung – 300 Jahre bewegende Geschichte“ seit 2012 einen neuen Ausstellungsbereich. Dabei steht einerseits die Auswanderung aus Deutschland nach Ungarn und in andere Gebiete, unter anderem auch in die USA, im Mittelpunkt.

Darüber hinaus werden das Schicksal und die Ansiedlung der Vertriebenen aus Ungarn und Osteuropa nach dem Zweiten Weltkrieg thematisiert. Neben zahlreichen Ausstellungsobjekten, Karten und Texten veranschaulichen vor allem auch kleine Filme mit Zeitzeugenberichten die Museumspräsentation.

Plakat "Auswanderung, Mobilität und Vertreibung"

Diese Filme entstanden in Zusammenarbeit mit einem Schulprojekt des Robert-Bosch-Gymnasiums. Gerlinger Schüler interviewten dabei Zeitzeugen, die entweder aus Osteuropa vertrieben wurden und sich in Gerlingen niederließen oder die bereits in Gerlingen lebten und die Ankunft der neuen Mitbürger miterlebten.

Ein besonderes Highlight sind zwei originalgetreu eingerichtete Stuben, die das Leben der Deutschen aus Ungarn verdeutlichen. Außerdem sind zahlreiche Trachten, Kunst- und Alltagsgegenstände sowie verschiedene Werkzeuge zu sehen. Die Stadt Gerlingen ist seit 1969 Patenstadt der Landsmannschaft der Deutschen aus Ungarn und ist deshalb mit der ungarndeutschen Kultur besonders verbunden.

Unter einem Dach – leben und arbeiten

Ausstellungsplakat "Museum unter einem Dach"

Das Nebengebäude bietet seit 2011 Einblicke in die Lebenssituation und Wohnkultur der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts in Gerlingen.

Dazu zählen auch das Leben der Kinder und die damaligen Vorstellungen und Möglichkeiten der Hygiene. Hier können sich die Besucher über das Wäschewaschen und die Körperpflege früherer Zeiten informieren.

Stadtmuseum Gerlingen

Das Stadtmuseum in der Weilimdorfer Straße

Stadtmuseum und Museum der Deutschen aus Ungarn
Weilimdorfer Str. 9-11    
70839 Gerlingen 
Tel. 07156/205-366
stadtmuseum@gerlingen.de
Leitung: Christina Vollmer

Öffnungszeiten
Dienstag 15-18.30 Uhr
Sonntag 10-12 und 14-17 Uhr
(im August geschlossen!)   
Eintritt frei
Führungen nach Vereinbarung

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Missionarsstube im Rebmann-Haus

Informationen zum Rebmann-Haus

Öffnungszeiten
Sonntag 10-12 und 14-17 Uhr
Um vorherige Anmeldung im Stadtmuseum wird gebeten.
Führungen auf Anfrage