Veranstaltungen
Dienstag, 24.11.2026 , 18:00 Uhr
300 Jahre - aber was haben die Schwaben je für uns getan?
In ungarischer Sprache mit deutschen Untertiteln.
Beschreibung
Dokumentarfilm über die mehr als 300-jährige
Geschichte der Ungarndeutschen
Der Film zeigt anhand persönlicher Erinnerungen und eindrucksvoller Bilder die Geschichte der Ungarndeutschen von der Ansiedlung im 18. Jahrhundert bis hin zur Gegenwart auf.
Regie führte der ungarische Dokumentarfilmer László Gábor, der bereits mehrfach ausgezeichnet wurde. In der Hauptrolle ist die ungarndeutsche Schauspielerin Szandra Holczinger zu sehen.
Mit einem Grußwort von Joschi Ament und anschließendem Umtrunk.
Der Eintritt ist frei (wir freuen uns über Spenden).
Ohne Anmeldung.
Wir freuen uns auf Sie / euch!
Über die Ausstellung
Vor 80 Jahren verloren mehr als 200.000 Ungarndeutsche durch Vertreibung ihre Heimat und mussten in Deutschland einen schwierigen Neuanfang wagen. Die neue Ausstellung im Gerlinger Stadtmuseum widmet sich diesem prägenden Kapitel der europäischen Nachkriegsgeschichte.
Mittlerweile gibt es kaum noch Zeitzeuginnen und Zeitzeugen, die von diesen Erfahrungen berichten können. Umso bedeutsamer sind die persönlichen Aufzeichnungen der Betroffenen, die ihre Geschichte für nachfolgende Generationen bewahren.
Im Mittelpunkt der Gerlinger Schau stehen authentische Briefe der Vertriebenen aus den Jahren 1946 bis 1979, die im Freiburger Institut für Kulturanalyse der Deutschen des östlichen Europas aufbewahrt werden. Ergänzt durch Fotografien, Dokumente, Alltagsobjekte und originale Tonaufnahmen zeichnen sie ein vielschichtiges Bild des Alltags und der Lebensbedingungen nach der Vertreibung.
Zugleich richtet die Ausstellung den Blick auf die lokale Geschichte: Tausende Vertriebene fanden nach dem Zweiten Weltkrieg in Gerlingen eine neue Heimat und prägten die Stadt nachhaltig.


