Veranstaltungen
Dienstag, 14.07.2026 , 16:00 Uhr
Flucht, Vertreibung und Integration im Spiegel von Privatbriefen

Beschreibung
Kuratorinnenführung mit Dr. Csilla Schell
Dr. Csilla Schell vom Institut für Kulturanalyse der Deutschen des östlichen Europa, Freiburg, hat über das Thema unserer Ausstellung promoviert. Im Rahmen ihrer Führung gibt sie spannende Zusatzinformationen und beleuchtet die Hintergründe.
Eintritt frei (wir freuen uns über Spenden).
Ohne Anmeldung.
Wir freuen uns auf Sie!
80 Jahre Vertreibung der Deutschen aus Ungarn
Vor 80 Jahren verloren mehr als 200.000 Ungarndeutsche durch Vertreibung ihre Heimat und mussten in Deutschland einen schwierigen Neuanfang wagen. Die neue Ausstellung im Gerlinger Stadtmuseum widmet sich diesem prägenden Kapitel der europäischen Nachkriegsgeschichte.
Mittlerweile gibt es kaum noch Zeitzeuginnen und Zeitzeugen, die von diesen Erfahrungen berichten können. Umso bedeutsamer sind die persönlichen Aufzeichnungen der Betroffenen, die ihre Geschichte für nachfolgende Generationen bewahren.
Im Mittelpunkt der Gerlinger Schau stehen authentische Briefe der Vertriebenen aus den Jahren 1946 bis 1979, die im Freiburger Institut für Kulturanalyse der Deutschen des östlichen Europas aufbewahrt werden. Ergänzt durch Fotografien, Dokumente, Alltagsobjekte und originale Tonaufnahmen zeichnen sie ein vielschichtiges Bild des Alltags und der Lebensbedingungen nach der Vertreibung.
Zugleich richtet die Ausstellung den Blick auf die lokale Geschichte: Tausende Vertriebene fanden nach dem Zweiten Weltkrieg in Gerlingen eine neue Heimat und prägten die Stadt nachhaltig.


