Veranstaltungen
Sonntag, 21.06.2026 , 11:15 Uhr
Ausstellungseröffnung "Zwischen Verlust und Neubeginn"

Beschreibung
80 Jahre Vertreibung der Deutschen aus Ungarn
Vor 80 Jahren verloren mehr als 200.000 Ungarndeutsche durch Vertreibung ihre Heimat und mussten in Deutschland einen schwierigen Neuanfang wagen. Die neue Ausstellung im Gerlinger Stadtmuseum widmet sich diesem prägenden Kapitel der europäischen Nachkriegsgeschichte.
Mittlerweile gibt es kaum noch Zeitzeuginnen und Zeitzeugen, die von diesen Erfahrungen berichten können. Umso bedeutsamer sind die persönlichen Aufzeichnungen der Betroffenen, die ihre Geschichte für nachfolgende Generationen bewahren.
Im Mittelpunkt der Gerlinger Schau stehen authentische Briefe der Vertriebenen aus den Jahren 1946 bis 1979, die im Freiburger Institut für Kulturanalyse der Deutschen des östlichen Europas aufbewahrt werden. Ergänzt durch Fotografien, Dokumente, Alltagsobjekte und originale Tonaufnahmen zeichnen sie ein vielschichtiges Bild des Alltags und der Lebensbedingungen nach der Vertreibung.
Zugleich richtet die Ausstellung den Blick auf die lokale Geschichte: Tausende Vertriebene fanden nach dem Zweiten Weltkrieg in Gerlingen eine neue Heimat und prägten die Stadt nachhaltig.
Wir laden herzlich zur Vernissage (PDF) ins Gerlinger Rathaus ein - im Anschluss Besuch der Ausstellung im Stadtmuseum mit Umtrunk.
Eröffnung der Ausstellung im Rathaus am 21. Juni
Begrüßung
Dirk Oestringer
Bürgermeister
Dr. Birgit Knolmayer
Leiterin des Stadtmuseums Gerlingen
Joschi Ament
Bundesvorsitzender der Landsmannschaft der Deutschen aus Ungarn
Einführung
Dr. Csilla Schell
Mitarbeiterin am Institut für Kulturanaylse der Deutschen des östlichen Europa, Freiburg
"Flucht, Vertreibung und Integration im Spiegel von Privatbriefen"
Musik
Jugendmusikschule
Wir freuen uns auf Ihr Kommen!
Begleitprogramm 21.06.2026 - 31.01.2027
Begleitprogramm Ausstellung "Zwischen Verlust und Neubeginn" (PDF)


