Sicherheit vor Starkregen in Gerlingen
Zusätzliches Regenrückhaltebecken an der Mittleren Ringstraße
Der Sitzungssaal war am 20. Juli 2026 bis auf den letzten Platz besetzt. Gerlingen will ein neues Regenrückhaltebecken bauen, das die Stadt bei Starkregen besser schützt. „Das Wasser findet seinen Weg“, leitete Bürgermeister Dirk Oestringer ein. Der Starkregen in Gerlingen in der Vorwoche und ein Film von den Überschwemmungen und dem Hagel in Reutlingen rüttelten gleich zu Beginn wach.
Gerlingen war 2010 schon einmal von Starkregen betroffen. Die Bilder des überfluteten Rathauses, von schwimmenden Müllcontainern und einem Vorplatz, der eher einem See glich, riefen bei vielen der rund 130 Bürgerinnen und Bürger Erinnerungen an die immensen Schäden wach.
Gerlingen will und muss handeln, wie Stefan Altenberger, Erster Beigeordneter der Stadt Gerlingen, erläuterte. Ein zusätzliches Regenrückhaltebecken soll an der Mittleren Ringstraße entstehen. Die Topografie gibt den Ort vor, wo das Wasser optimal gesammelt werden kann, um möglichst viele Einwohnerinnen und Einwohner zu schützen.
Wie das technisch genau funktioniert erklärte Stephan Kimmerling, Leiter der Tiefbauabteilung aus Gerlingen. Lorenz Brugger, neuer Leiter des Stadtbauamtes, zeigte, wie man sein Häusle fit machen kann und was zur Eigenvorsorge nötig ist.
Eine Stunde lang diskutierten die Bürgerinnen und Bürger an Thementischen zur Verkehrs- und Wegeplanung, zum Spielplatz, zur technischen Planung und zum Baustellenmanagement, zum Thema Naherholung, Naturschutz und Bepflanzung sowie zum wichtigen Thema Eigenvorsorge.
Zeitnah wird es zu diesem Thema eine entsprechende Webseite mit allen Informationen geben. Hier werden auch alle Fragen und Antworten aus der Infoveranstaltung nach und nach zusammengetragen.
Anregungen können Bürgerinnen und Bürger jederzeit gern per E-Mail an das Tiefbauamt der Stadt Gerlingen, TBA@gerlingen.de, senden. Mitmachen erwünscht! Alle können und sollten etwas tun.

