Vorsicht vor angreifendem Bussard in und um Gerlinger Wald
In den letzten Jahren kam es während der Brutzeit immer wieder zu Angriffen von Greifvögeln auf Fußgänger/innen, Jogger/innen oder Radfahrer/innen. Vor kurzem wurde wieder eine Person im Gerlinger Wald im Bereich Solitudestraße angegriffen.
Die Greifvögel wollen ihre Jungen verteidigen. Fühlen sie sich gestört, greifen sie mit den Krallen voran an, was insbesondere im Kopfbereich zu Verletzungen führen kann. Meist handelt es sich jedoch um sogenannte Scheinangriffe.
Langsamer gehende Menschen werden von dem Vogel eher nicht als Störung wahrgenommen. Die Stadt Gerlingen empfiehlt, vor dem Angriff des Raubvogels einen Stock oder Ähnliches in die Luft zu halten. Außerdem wird dazu geraten, das Tempo zu drosseln, einen Hut zu tragen oder eine andere Joggingstrecke zu wählen.
Die Angriffe erfolgen nur bis etwa 100 Meter um den Horst oder die Brut. Sind die Jungen nach 4 bis 6 Wochen aus dem Nest, kehrt wieder Ruhe ein.


