Ausstellungen

Ausstellungen im Stadtmuseum

Wechselausstellung vom 2. April bis 30. Juli 2017

Face to face

Heimat hat viele Gesichter! Auch in Gerlingen, denn hier haben verschiedene Generationen und Nationalitäten ihren Lebensmittelpunkt. Ob Jung oder Alt, Neuhinzugezogen oder Alteingesessen, Heimatvertriebene oder Flüchtlinge, jeder hat eine Vorstellung oder ein Gefühl, was Heimat bedeutet, und wo man sich zu Hause fühlt.

Mit dem Projekt „face to face – Heimat hat viele Gesichter“ lädt das Stadtmuseum gemeinsam mit seinen Projektpartnern herzlich ein, der Frage „Was ist Heimat?“ auf den Grund zu gehen und die Gesichter dieser Stadt besser kennenzulernen: einander zu begegnen, miteinander zu reden, zu speisen, zu singen, zu spielen, zu feiern …

Rund um das Thema „Heimat“ und „Herkunft“ fanden im September 2016 bereits vielfältige Aktionen auf dem „Neuen Platz“ im Herzen Gerlingens statt. Nun wird das Thema „Heimat“ in der aktuellen Wechselausstellung im Stadtmuseum erneut aufgegriffen und im umfangreichen Begleitprogramm besteht abermals Gelegenheit, sich zu begegnen.

Bis 30. Juli 2017 finden die unterschiedlichsten Veranstaltungen (117,6 KB)statt: Führungen, Workshops, Vorträge, Podiumsgespräche mit Flüchtlingen und Ehrenamtlichen, ein internationales Elterncafé, ein Faires Frühstück, aber auch das Sonntagscafé für Dich und Mich und das Begegnungscafé des Freundeskreises Asyl.

Seien Sie mit dabei, machen Sie mit, wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Kleine Ausstellungen rund um Ostern oder Weihnachten

Um Weihnachten und Ostern herum finden im Stadtmuseum Gerlingen kleine Weihnachts- oder Osterausstellungen statt.

Seit 20.05.2012 (Dauerausstellung)

„Auswanderung, Mobilität und Vertreibung – 300 Jahre bewegende Geschichte“

Unter dem Motto „Auswanderung, Mobilität und Vertreibung – 300 Jahre bewegende Geschichte“ wird im Stadtmuseum Gerlingen vom 20. Mai 2012 an ein Ausstellungsbereich neu präsentiert. Dabei steht einerseits die Auswanderung aus Deutschland nach Ungarn und in andere Gebiete u. a. auch in die USA im Mittelpunkt. Darüber hinaus werden aber auch das Schicksal und die Ansiedlung der Vertriebenen aus Ungarn und Osteuropa nach dem Zweiten Weltkrieg thematisiert. Neben zahlreichen Ausstellungsobjekten, Karten und Texten veranschaulichen vor allem auch kleine Filme mit Zeitzeugenberichten die Museumspräsentation.

Diese Filme entstanden in Zusammenarbeit mit einem Schulprojekt des Robert-Bosch-Gymnasiums. Gerlinger Schüler interviewten dabei Zeitzeugen, die entweder aus Osteuropa vertrieben worden waren und sich in Gerlingen niederließen oder die bereits in Gerlingen lebten und die Ankunft der neuen Mitbürger miterlebten. Besonderes Highlight im Stadtmuseum sind weiterhin zwei originalgetreue eingerichtete Stuben, die das Leben der Deutschen aus Ungarn verdeutlichen. Außerdem sind zahlreiche Trachten, Kunst- und Alltagsgegenstände sowie verschiedene Werkzeuge zu sehen. Die Stadt Gerlingen ist seit 1969 die Patenstadt der Landmannschaft der Deutschen aus Ungarn und ist deshalb mit der ungarndeutschen Kultur besonders verbunden.

Seit 2011: Unter einem Dach - leben und arbeiten

Das Nebengebäude bietet Einblicke in die Lebenssituation und Wohnkultur der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts in Gerlingen. Dazu zählen auch das Leben der Kinder und die damaligen Vorstellungen und Möglichkeiten der Hygiene. Hier können sich die Besucher über das Wäschewaschen und die Körperpflege früherer Zeiten informieren.

museum unter einem dach

Stadtmuseum Gerlingen

Museum der Deutschen aus Ungarn

Museumsleitung:
Dr. Catharina Raible
Weilimdorfer Str. 9-11    
70839 Gerlingen 
Tel. 07156/205-366

stadtmuseum@gerlingen.de

Öffnungszeiten:
Di 15–18.30 Uhr
So 10-12 und 14-17 Uhr
(im August geschlossen!)   
Eintritt frei
Führungen nach Vereinbarung

Missionarsstube im Rebmann-Haus

Informationen

Öffnungszeiten:
So 10-12 und 14-17 Uhr
Um vorherige Anmeldung im Stadtmuseum wird gebeten.
Führungen auf Anfrage