Ausstellungen

Ausstellungen im Stadtmuseum

Systemrelevant: Kunst?! - Kreatives aus dem Lockdown

Die neue Sonderausstellung "Systemrelevant: Kunst?! – Kreatives aus dem Lockdown" ist von 31. Mai 2020 bis 2. August 2020 für Besucher geöffnet. Gezeigt werden Werke von überwiegend aus Gerlingen stammenden Künstlerinnen und Künstlern, die in den letzten Wochen, zu Zeiten des Lockdowns, entstanden sind.

Ausstellungsplakat

Für uns war es spannend zu erfahren, was diese besondere und unverhoffte (freie) Zeit an Kreativität hervorbringt. Entstanden ist eine Schau, die durch unterschiedlichste Stilrichtungen, Arbeitstechniken und Farben besticht. Kreative Projekte sind ebenso zu bestaunen, wie Werke aus dem Bereich der  bildenden Kunst. Das geschriebene Wort bildet das Pendent zu Gemälden, Skizzen und Fotografie.

Mit dieser Kunstaustellung schlägt das Stadtmuseum einen ungewohnten, neuen Weg ein. Befassen wir uns sonst mit den alltäglichen und dinglichen Hinterlassenschaften der Gesellschaft und den gesellschaftlichen Veränderungen, haben wir jetzt nicht nur brandneue Arbeiten in unseren Räumen, sondern eine hochaktuelle Auseinandersetzung mit einer überraschenden, ungewohnten Zeit, die unser Leben in den letzten Monaten prägte und veränderte.

Für uns als Museum eine Zeit die wir als Chance begreifen, um neues auszuprobieren und Veränderungen Rechnung zu tragen. Die Freie Kunstakademie Gerlingen stand uns dabei als erfahrener Kooperationspartner mit zur Seite. Und so freuen wir uns über jede eingereichte Arbeit für dieses neue Ausstellungsformat im Stadtmuseum und bedanken uns bei allen Künstlerinnen und Künstlern für Ihre Unterstützung.

Dauerausstellungen

„Auswanderung, Mobilität und Vertreibung – 300 Jahre bewegende Geschichte“

Seit 2012 präsentiert das Stadtmuseum Gerlingen unter dem Motto „Auswanderung, Mobilität und Vertreibung – 300 Jahre bewegende Geschichte“ seit 2012 einen neuen Ausstellungsbereich. Dabei steht einerseits die Auswanderung aus Deutschland nach Ungarn und in andere Gebiete, unter anderem auch in die USA, im Mittelpunkt.

Darüber hinaus werden das Schicksal und die Ansiedlung der Vertriebenen aus Ungarn und Osteuropa nach dem Zweiten Weltkrieg thematisiert. Neben zahlreichen Ausstellungsobjekten, Karten und Texten veranschaulichen vor allem auch kleine Filme mit Zeitzeugenberichten die Museumspräsentation.

Plakat "Auswanderung, Mobilität und Vertreibung"

Diese Filme entstanden in Zusammenarbeit mit einem Schulprojekt des Robert-Bosch-Gymnasiums. Gerlinger Schüler interviewten dabei Zeitzeugen, die entweder aus Osteuropa vertrieben wurden und sich in Gerlingen niederließen oder die bereits in Gerlingen lebten und die Ankunft der neuen Mitbürger miterlebten.

Ein besonderes Highlight sind zwei originalgetreu eingerichtete Stuben, die das Leben der Deutschen aus Ungarn verdeutlichen. Außerdem sind zahlreiche Trachten, Kunst- und Alltagsgegenstände sowie verschiedene Werkzeuge zu sehen. Die Stadt Gerlingen ist seit 1969 Patenstadt der Landsmannschaft der Deutschen aus Ungarn und ist deshalb mit der ungarndeutschen Kultur besonders verbunden.

Unter einem Dach – leben und arbeiten

Ausstellungsplakat "Museum unter einem Dach"

Das Nebengebäude bietet seit 2011 Einblicke in die Lebenssituation und Wohnkultur der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts in Gerlingen.

Dazu zählen auch das Leben der Kinder und die damaligen Vorstellungen und Möglichkeiten der Hygiene. Hier können sich die Besucher über das Wäschewaschen und die Körperpflege früherer Zeiten informieren.

Stadtmuseum Gerlingen

Das Stadtmuseum in der Weilimdorfer Straße

Museum der Deutschen
aus Ungarn
Leitung: Christina Vollmer
Weilimdorfer Str. 9-11    
70839 Gerlingen 
Tel. 07156/205-366
stadtmuseum@gerlingen.de

Öffnungszeiten
Dienstag 15-18.30 Uhr
Sonntag 10-12 und 14-17 Uhr
(im August geschlossen!)   
Eintritt frei
Führungen nach Vereinbarung



Missionarsstube im Rebmann-Haus

Informationen zum Rebmann-Haus

Öffnungszeiten
Sonntag 10-12 und 14-17 Uhr
Um vorherige Anmeldung im Stadtmuseum wird gebeten.
Führungen auf Anfrage