Theatersaison_2019/20

Spielplan Theatersaison 2019/20

Szenenfoto der Komödie Kunst
Freuen Sie sich auf die Komödie "Kunst" am 4. Februar 2020 © Jürgen Frahm

Wegen des Wasserschadens in der Stadthalle findet die erste Aufführung der Theatersaison 2019/20 am Dienstag, 4. Februar 2020 statt. Die Vorstellungen von Oktober und November 2019 werden ersetzt und das Musical "Backbeat - Die Beatles in Hamburg" auf den 25. Mai 2020 verschoben.

Einzelkarten gibt es bei Foto Küster, Urbanstraße 14, 70839 Gerlingen, Tel. 07156 / 26660. Die Abendkasse öffnet eine halbe Stunde vor Vorstellungsbeginn.

Bereits gekaufte Karten für die ausgefallene Vorstellung "Backbeat - Die Beatles in Hamburg" vom 19. Dezember 2019 behalten für diese Aufführung ihre Gültigkeit.

Mit einem Abonnement sichern Sie sich Ihren persönlichen Platz und sparen bares Geld. Wir beraten Sie gern: Hauptamt, Martina Rautenberg, Tel. 07156/205-7104, E-Mail m.rautenberg@gerlingen.de.

Eine Übersicht über die Preisgruppen finden Sie hier.

Das Programm in der Übersicht

Den kompletten neuen Theaterspielplan für die Saison 2019/20 (239,6 KB) finden Sie hier im Überblick.

Kunst

Dienstag, 4. Februar 2020, 20.00 Uhr
Komödie von Yasmina Reza mit Leonard Lansink, Heinrich Schafmeister u.a.

Szenenfoto der Komödie Kunst
Plakatmotiv © Gío Löwe

Marc ist entsetzt: Sein Freund Serge hat sich ein Bild gekauft. Ein Ölgemälde von etwa ein Meter sechzig auf ein Meter zwanzig, ganz in Weiß. Der Untergrund ist weiß, und wenn man die Augen zusammenkneift, kann man feine weiße Querstreifen erkennen. Aber es ist natürlich nicht irgendein Bild, sondern ein echter teurer Antrios. Serge liebt das Bild. Natürlich erwartet er nicht, dass alle Welt es liebt, aber zumindest von seinem Freund Marc hätte er dies erwartet.

Marc ist verunsichert. Er zweifelt am Verstand seines Freundes. Und sucht als Verbündeten den gemeinsamen Freund Yvan. Doch Yvan findet, dass Serge mit seinem Geld machen kann, was er will. Und bald geht es nicht mehr um die grundsätzliche Frage, was Kunst sei, sondern um das Bild, das jeder der drei Freunde sich von den anderen gemacht hat und das nun plötzlich in Frage gestellt ist.

Geächtet

Freitag, 6. März 2020, 20.00 Uhr
Schauspiel von Ayad Akhtar mit Natalie O'Hara, Patrick Khatami u. a.

Veranstaltungsplakat 1984 von Orwell
Szenenfoto Schauspiel "Geächtet" © Sabine Haymann

Wenn ein Moslem, der seine Herkunft verachtet, ein Jude, der Political Correctness über alles stellt, eine aufgestiegene Afroamerikanerin im Karriere-Rausch und eine weiße Amerikanerin, die der Kunst des Islams verfallen ist, sich zum Abendessen treffen, dann ist das Konfliktpotenzial bereits gewaltig.

Wenn dann noch äußere Einflüsse wie Eifersucht, Minderwertigkeitsgefühle und Job-Neid den Spannungen Zündstoff liefern, ist die Eskalation der Situation vorprogrammiert. So hält Pulitzer-Preisträger Ayad Akthar in „Geächtet“ der gebildeten, vermeintlich toleranten und selbstgerechten amerikanischen Mittelschicht den Spiegel vor.

Die Auseinandersetzung mit gängigen Klischees über religiöse oder ethnische Zugehörigkeiten bestimmt dieses Stück, das viel mit den tragikomischen Theaterstücken von Yasmina Reza gemein hat. Von subtil bis nachdenklich, von brüllend komisch bis aggressiv – immer geht es darum, die eigene Meinung und Perspektive zu hinterfragen.„Geächtet“ ist ein unverzichtbares Stück Literatur in einer multikulturellen Welt, in der es noch immer an adäquaten Antworten auf die drängenden Fragen mangelt.

Vater

Mittwoch, 25. März 2020, 20.00 Uhr
Tragikomödie von Florian Zeller mit Ernst Wilhelm Lenik, Irene Christ u.a.

Szenenfoto der Komödie Vater
Ernst Wilhelm Lenik, Maja Müller © Sabine Haymann

Der 80jährige André merkt, dass sich etwas verändert. Noch lebt er allein in seiner Pariser Wohnung und versucht, vor Anne, seiner älteren Tochter, den Eindruck aufrecht zu erhalten, alles sei in Ordnung. Wobei ganz offensichtlich ist, dass er allein nicht mehr zurechtkommen kann. Also organisiert sie für ihn Pflegehilfen, mit denen er sich aber ständig zerstreitet. 

Ein alter Mann, für den sich der Alltag mehr und mehr in ein verwirrendes Labyrinth verwandelt, auf der Spurensuche nach sich selbst. Weil seine Wahrnehmung sich immer mehr verschiebt, gerät er in eine Welt, in der seine Biografie nicht mehr gilt, weil die Welt, in der sie entstanden ist, am Verlöschen ist…

Lehman Brothers

Donnerstag, 2. April 2020, 20.00 Uhr
Schauspiel von Stefano Massini mit Oliver Severin, Nikola Norgauer u. a.

Avanti! Avanti!

Donnerstag, 7. Mai 2020, 20.00 Uhr
Musikkomödie von Samuel Taylor mit Judith Hildebrandt, Oliver Clemens u.a.

Szenenfoto der Komödie Avanti! Avanti!
Oliver Clemens, Judith Hildebrandt © Andreas Bassimir

Alexander Claiborne, genannt Sandy, erhält eine schreckliche Nachricht. Sein Vater ist in Italien bei einem Autounfall ums Leben gekommen. Sandy begibt sich zusammen mit seiner Ehefrau Diana auf die Reise in die ewige Stadt, um die sterblichen Überreste seines Vaters zu bergen und die Formalitäten zu klären. Sandy bekommt Hilfe von Baldo, einem gewieften, lebenslustigen und temperamentvollen Italiener. Doch Sandy begeistert sich viel mehr für die hübsche Alison Ames.

Der unglückliche Zufall führt die beiden Suchenden zusammen, denn Alisons Mutter saß mit Sandys Vater im Auto, als sich der Unfall ereignete. Die gemeinsame Suche nach den verstorbenen Elternteilen in der mit Zerstreuung lockenden Stadt wird unter der Leitung des Lebemanns Baldo schnell mit unernsteren Momenten versehen, und so kommt es, dass Sandy und Alison sich vom Flair der Stadt und der Jahreszeit zu Frühlingsgefühlen verleiten lassen.

Backbeat - Die Beatles in Hamburg

Montag, 25. Mai 2020, 20.00 Uhr
Rock’n’Roll-Show von Iain Softley & Stephen Jeffreys mit Alessandra Bosch, Timo Beyerling u.a.

Veranstaltungsplakat Backbeat
Veranstaltungsplakat Württembergische Landesbühne Esslingen

Hamburg, 1960. Die Musiker John Lennon, Paul McCartney, George Harrison, Pete Best und Lennons bester Freund aus Kunstakademie-Tagen, Stuart Sutcliffe, treten als Band ihr Engagement im Musikclub "Kaiserkeller" an.

Die Bezahlung ist mies, die Unterkunft schäbig und die Zuhörerschaft, die sich im Wesentlichen aus dem Rotlichtmilieu St. Paulis rekrutiert, reagiert nicht gerade mit Beifallsstürmen auf die Band aus Liverpool. Doch die fünf geben alles und finden mit der Zeit ihr eigenes Publikum.

(Erstellt am 09. Dezember 2019)

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