2009 - Zahl der Woche
KW 52 / 22. Dezember
Seit dem 12. Januar 2006 lesen Sie regelmäßig die „Zahl der Woche“ im „Amtsblatt der Stadt Gerlingen“. Mit dieser Ausgabe war das bisher 202 mal der Fall. Bei der Premiere in der Kalenderwoche 3/2006 erfuhren die Leser, dass die im Kinomobil gezeigten Filme zu den lt. der Illustrierten „stern“ erfolgreichsten Streifen im damals abgelaufenen Kinojahr gezählt hatten. Zur „Zahl der Woche“ wurde später auch die Kubikmeterangabe 1.007.300 über den jährlichen Wasserverbrauch in Gerlingen, die 33 amerikanischen Staatsbürger der Stadt, die Barack Obama mitwählen durften, und die 518 Hunde, für die In Gerlingen die gleichlautende Steuer bezahlt wird. Für den einen oder anderen Leser ist die „Zahl der Woche“ vielleicht mehr als eine bloße Zahlenspielerei. Sie erfahren etwas über die „Stadt, in der sie sich wohl fühlen“.
Selbst dem „Gerlinger-Google“, dem Stadtarchiv, war die eine oder andere Zahl noch unbekannt.
KW 51 / 17. Dezember
In genau einer Woche werden in den meisten Gerlinger Wohnzimmern die Lichter an Tannenbäumen für weihnachtliche Atmosphäre sorgen. Wenn aber der Adventskranz oder der Baum in Flammen stehen, ist es mit der besinnlichen Stimmung schlagartig vorbei. Dann ist schnelle Hilfe gefragt.
Theoretisch stehen nach Auskunft von Kommandant Hans-Jörg Schopf derzeit 63 Aktive bei der Freiwilligen Feuerwehr Gerlingen (darunter 2 Frauen) bereit, bei Löscheinsätzen zu helfen. Ein sorgsamer Umgang mit den Kerzen wird dazu beitragen, dass auch der größte Teil der 63 Aktiven ein besinnliches Weihnachtsfest erleben kann.
KW 50 / 10. Dezember
Wenn es kälter wird, rückt der Mensch gerne zusammen. Da haben es die Gerlinger schwer, denn einer Einwohnerzahl von aktuell 18.997 steht eine Gemarkungsfläche von 17,54 Quadratkilometern gegenüber. Nach Adam Riese tummeln sich also auf jedem Quadratkilometer Gerlinger Boden 1083 Bürgerinnen und Bürger.
In unserer Kreisstadt Ludwigsburg liegt dieser Quotient noch niedriger bei 997. In Stuttgart müssen sich 2863 Menschen einen Quadratkilometer teilen. Am „wärmsten“ haben es die Berliner. In der Bundeshauptstadt kommen 3846 Einwohner auf eine Million Quadratmeter.
KW 49 / 3. Dezember
Es handelt sich zwar um kein Weihnachtsgeschenk. Trotzdem wird die Freude bei den verschiedenen Umweltprojekten an Gerlinger Schulen groß sein, an die 677 Euro weitergeleitet werden können. Diesen Betrag hat der Arbeitskreis Energie, Teil der Lokalen Agenda in Gerlingen, als Erlös einer Altpapier-Sammelaktion eingenommen. Insgesamt 13,02 Tonnen Altpapier landeten am 13. und 14. November in einem am Baubetriebshof in der Maybachstraße aufgestellten Container. Die Menge verdient umso mehr Respekt, wenn man weiß, dass zeitgleich an diesem Freitag die „Grünen Tonnen/flach“ geleert wurden, die üblicherweise alle Papierabfälle aufnehmen. Vielen Gerlinger Bürgern war es dennoch die Mühe wert, ihr Papier für einen guten Zweck in die Maybachstraße zu bringen.
Seit 1999 Leitgedanke der Lokalen Agenda 21: Sicher zu stellen, dass sich auch zukünftige Generationen wohl fühlen, und das nicht nur in Gerlingen, sondern weltweit!
Nebenbei: Durch diese Aktion, so vermerkt der Arbeitskreis stolz, „wurden bei der Weiterverarbeitung zu Recyclingpapier im Vergleich zur Herstellung von Frischfaserpapier 370 Kubikmeter Frischwasser eingespart“.
KW 48 / 26. November
Der Verein hat seit seiner Gründung viel weniger Jahre vorzuweisen als die Themen, mit denen sich die Mitglieder in der Hauptsache beschäftigen. Seit 30 Jahren gibt es den „Verein für Heimatpflege“. Zu seinen Zielen zählt die „Weckung und Pflege des Verständnisses für Ortsgeschichte“. Bei der Gründung im November 1979 fanden sich 64 Mitglieder zusammen. Inzwischen umfasst die Liste 340 Mitbürgerinnen und Mitbürger hauptsächlich aus Gerlingen, die sich neben der Herausgabe vieler ortsgeschichtlicher Veröffentlichungen für den Erhalt und die Sanierung historischer Gebäude eingesetzt haben. Morgen, Freitag, 27. November, blickt der Verein um 18.30 Uhr in der Jahnhalle ganz offiziell auf seine dreißigjährige Geschichte zurück.
KW 47 / 19. November
In dieser Woche finden die Wahlen zum 8. Gerlinger Jugendgemeinderat statt. Seit 1995 wählen die jungen Gerlingerinnen und Gerlinger, die 14 Jahre alt sind, das 18. Lebensjahr aber noch nicht vollendet haben, ihre eigene Interessenvertretung. Das „Original“, der Gerlinger Gemeinderat, wurde seit 1946 schon 18 Mal gewählt. Seit 1975 stellen sich die Stadträte alle fünf Jahre dem Wählervotum.
KW 46 /12. November
Am Montag dieser Woche war es zwanzig Jahre her, dass die Berliner Mauer fiel. Es gab damals noch eine zweite deutsche Ortschaft, die geteilt war. Mitten durch Mödlareuth, einem Dorf mit 50 Einwohnern an der Grenze zwischen Bayern und Thüringen, verlief 41 Jahre lang die innerdeutsche Grenze. Der thüringische Teil Mödlareuths gehört heute zur Stadt Gefell (Postleitzahl 07926), der bayerische Teil zur Gemeinde Töpen (Postleitzahl 95183). Mit der Stadt Gefell hat Gerlingen kurz nach dem Mauerfall freundschaftliche Kontakte aufgenommen. Wesentlich länger bestanden schon Freundschaften auf kirchlicher Ebene. Seit 1994 ist Mödlareuth Sitz eines „Freilichtmuseums zur innerdeutschen Grenze“.
KW 45 / 5. November
Am kommenden Montag vor genau 20 Jahren „fiel“ die Berliner Mauer. Das historische Ereignis in der Nacht vom, 9. auf den 10. November 1989 zeigte auch im „Amtsblatt“ Auswirkungen. Denn in der Ausgabe KW 46 vom 17. November 1989 fand sich auf der Titelseite folgender Hinweis: Bild Ausriss Dort heißt es: Begrüßungsgeld für DDR-Bürger Ab Samstag, 18. November, von 9.00 - 10.00 Uhr am Sonderschalter im Rathaus Nachdem auch das kommende Wochenende mit einem größeren Besucherstrom von DDR-Bürgern in die Bundesrepublik Deutschland zu rechnen ist, wird von der Stadtverwaltung ein Sonderdienst eingerichtet. So erhalten über die üblichen Rathausöffnungszeiten hinaus die Besucher aus der DDR künftig auch samstags von 9 -10 Uhr im Rathaus, Pforte (Telefonzentrale) ihr Begrüßungsgeld in Höhe von DM 100,- pro Person unter Vorlage der entsprechenden Reisedokumente (z. B. Personalausweis) ausbezahlt. Die Gerlinger Einwohnerschaft wird über diesen Sonderdienst hinaus informiert und gleichzeitig darum gebeten, Besucher aus der DDR auf diese Einrichtung hinzuweisen.
KW 44 / 29. Oktober
Die Abonnenten des „Gerlinger Anzeigers“ sind fein raus. In ihrem Briefkasten liegt wöchentlich das „Amtsblatt der Stadt Gerlingen“ als GAZ-Innenteil – meist mit einem Umfang von zwölf Seiten, die das Geschehen in Gerlingen aus städtischer Sicht wiedergeben. Aber die Stadt informiert ihre Bürger auch auf anderen Wegen über die Tagesordnungen der Sitzungen des Gemeinderates, über die Treffen anderer kommunaler Gremien, über neu gefasste Satzungen, Bekanntmachungen, Einzelheiten zum aktuellen Theaterstück in der Stadthalle oder den Spielplan des Kinomobils. An sieben Stellen im Stadtgebiet werden jede Woche Auszüge des Amtsblattes in Schaukästen ausgehängt. Das ist am Rathausplatz, bei der Postagentur, in der Hofwiesenstraße, der Weilimdorfer Straße, im Ulmenweg, bei der Feldweiche und in der Blumenstraße der Fall. Und im Rathaus, in der Stadtbücherei und im Stadtmuseum ist das Amtsblatt ebenso kostenlos erhältlich.
KW 43 / 22. Oktober
Essen Sie gerne „Blattspinat nach ‚Katalanischer Art’ mit Rosinen, Pinienkernen, dazu gekochtes Ei und Kartoffeln“? Oder soll es der „Schaschlik-Spieß mit Bratensauce, Pommes-Wedges und Salat“ sein? Beide Essen sind in dieser Woche auf dem Menüplan des „Mittagstisches“ zu finden, der Schülern in der Mensa in der Pestalozzi-Schule von Montag bis Freitag angeboten wird. Weil es schmeckt, machen viele Schüler von dem Angebot Gebrauch. In der Kalenderwoche 41 wurden 460 Essen verteilt – Fruchtjoghurt, Himbeerquark oder Mandelpudding als Nachtisch inbegriffen.
.KW 42 /15. Oktober
Ende November werden junge Gerlingerinnen und Gerlinger, die bereits vierzehn Jahre alt sind, den 18. Geburtstag aber noch vor sich haben, zur Wahl gehen. Sie bestimmen dann über die Zusammensetzung des 8. Gerlinger Jugendgemeinderats. Das Gremium wurde 1995 ins Leben gerufen und betreibt seither erfolgreich die „kleine Kommunalpolitik“ in Gerlingen. Insgesamt wären es bisher 126 Jungen und Mädchen gewesen, die in den Sitzungsperioden regelmäßig alle vier Wochen an den Ratstischen im Sitzungssaal Platz genommen haben. Einigen von ihnen machte die Arbeit aber gleich soviel Spaß, dass sie sich zweimal hintereinander aufstellen ließen und auch wiedergewählt wurden.
KW 41 / 8. Oktober
Nach der Bundestagswahl am 27. September 2009 war die eine oder andere Partei mit ihrem Stimmenergebnis nicht zufrieden. Auch in Gerlingen wurde gehadert. Das betraf aber nicht gewonnene Prozentanteile sondern den einen Wähler (oder war es eine Wählerin?) der/die bei der Schlussabrechnung fehlte, um die 11000-Grenze zu knacken. 10.999 Wählerinnen und Wähler haben der Stadt unter der Schillerhöhe eine Wahlbeteiligung von 81,31 Prozent beschert und damit zu einem außerordentlich guten Ergebnis verholfen. Im Landkreis Ludwigsburg lag Gerlingen damit an der Spitze. Auch in der Region Stuttgart, zu der die Landkreise Böblingen, Esslingen, Göppingen, Ludwigsburg, der Rems-Murr-Kreis und die Stadt Stuttgart zählen, zeigten sich die Gerlinger Bürgerinnen und Bürger als besonders wahlfreudig, denn Wahlbeteilungen über 81 Prozent blieben die Ausnahme. Gegenüber dem Land (72,4%) und dem Bund (70,8%) war die Wahlbeteiligung in Gerlingen vorbildhaft. Wäre da nicht der eine Stimmzettel, der am Wahlsonntag gefehlt hat und die 11.000-Marke zum Einsturz gebracht hätte. Dabei wäre es ganz egal gewesen, ob dieser direkt in die Urne eingeworfen worden wäre oder per Briefwahl das Rathaus erreicht hätte.
KW 40 / 1. Oktober
Noch ist die Bundestagswahl am vergangenen Sonntag in aller Munde. Angela Merkel hat jetzt mit Sicherheit ganz andere Fragen auf der Tagesordnung. Aber fest steht, dass sie in Gerlingen Premiere feiern könnte. Denn noch nie hat eine amtierende Kanzlerin die Stadt unter der Schillerhöhe besucht. Die drei männliche Amtsvorgänger Kiesinger (1965), Kohl (1976) und Schröder (1986) waren zwar schon in Gerlingen, bekleideten aber zu dieser Zeit noch nicht das Amt des Bundeskanzlers.
KW 39 / 24. September
Der Artikel 38 des Grundgesetzes der Bundesrepublik Deutschland regelt die Wahlrechtsgrundsätze und die Rechtsstellung der Abgeordneten. Dort heißt es: (1) Die Abgeordneten des Deutschen Bundestages werden in allgemeiner, unmittelbarer, freier, gleicher und geheimer Wahl gewählt. Sie sind Vertreter des ganzen Volkes, an Aufträge und Weisungen nicht gebunden und nur ihrem Gewissen unterworfen. (2) Wahlberechtigt ist, wer das achtzehnte Lebensjahr vollendet hat; wählbar ist, wer das Alter erreicht hat, mit dem die Volljährigkeit eintritt. Der Artikel gilt natürlich auch für Gerlingen, wo am kommenden Sonntag, 27. September 2009, bei den Bundestagswahlen insgesamt 13.535 Männer und Frauen ihre Stimme abgeben dürfen. Bei der dritten Bundestagswahl am 15. September 1957, wenige Monate vor der Stadtwerdung Gerlingens, lag diese Zahl noch bei 6496. Damals konnten erstmals auch per die Kreuzchen gemacht werden.
KW 38 / 17. September
In früheren Zeiten waren die von sechs Pferden gezogenen Kutschen nur dem hohen Adel vorbehalten. Morgen, Freitag, kann ein solch außergewöhnliches Gespann auf dem Gerlinger Rathausplatz in Augenschein genommen werden. Weil bald auf dem Cannstatter Wasen das 163. Volksfest gefeiert wird, zieht das Pferdegespann keine Kutsche sondern einen Wagen mit Bierfässern. Die Männer auf dem Kutschbock nennen sich deshalb zu Recht Bierkutscher. Nicht nur Freunde des goldenen Gerstensaftes sollten morgen einen Abstecher zum Rathaus fest einplanen.
KW 37 / 10. September
Am 30. August 2009 hat Gerlingen gewählt. Bei den Ratswahlen machten 55,76 Prozent der 1.987wahlberechtigten Bürgerinnen und Bürger von ihrem Stimmrecht Gebrauch. Die Gerlinger aus dem Schwabenland hatten bei ihren Kommunalwahlen 59,00 Prozent erreicht. Das „kleine Gerlingen“ im Sauerland ist einer von insgesamt 30 Ortsteilen bzw. Stadtbezirken der Gemeinde Wenden, die zusammen über 20.000 Einwohner zählt. Bei den Kommunalwahlen, die Ende August in Nordrhein-Westfalen stattfanden, lag die Wahlbeteiligung in der zum Kreis Olpe zählenden Gemeinde Wenden bei knapp über 60 Prozent.
KW 36 / 3. September
Jimi ist ein junger Gitarrist, der fast alles für seine Musik tun würde. Um sich eine gute Gitarre leisten zu können, nimmt er einen zeitaufwändigen Nebenjob an. Über Musik und Arbeit beginnt er, seinen Freundeskreis zu vernachlässigen. „Paula“ ist eine Filmgeschichte von drei grundverschiedenen Menschen, die erkennen müssen, dass sie Kompromisse notwendig sind, um Karriere, Liebe und Freundschaft unter einen Hut zu bekommen. Einige der Filmszenen wurden in Gerlingen gedreht. Ob diese der Schere zum Opfer gefallen sind oder nicht, können Sie feststellen, wenn am Mittwoch, 16. September 2009 um 20 Uhr die Erst-Aufführung des Films im Gloria Kino 2, in der Stuttgarter Königstraße 22 gefeiert wird.
KW 35 / 27. August
Als Hundstage werden umgangssprachlich in Europa die heißen Tage im Sommer, in der Zeit vom 23. Juli bis zum 23. August, bezeichnet, obwohl der Begriff Hundstage ursprünglich nicht von der Jahreszeit abgeleitet wurde. Verantwortlich für die Namensgebung ist das Sternbild Großer Hund (Canis Major). So heißt es in Wikipedia: „Der Stern Muliphein stellt den Kopfanfang des Sternbildes dar, ist aber so lichtschwach, dass er erst bei voller Dunkelheit zu sehen ist. Sirius erscheint als hellster Stern bereits in der Morgendämmerung. Mit Aludra ist es dann vollständig aufgegangen. Vom Aufgang des Sternbildes Großer Hund bis zur Sichtbarkeit als
Gesamteinheit vergehen 30 bis 31 Tage, woher sich deshalb die Bezeichnung Tage vom großen Hund (Hundstage) ableitet. […]
Das Römische Reich ist verantwortlich für die Zeitansetzung (23. Juli bis 23. August) der Hundstage (lat. dies caniculares). […]
Die Eigenbewegung des Sternbildes Canis Major und die Präzession der Erde sind dafür verantwortlich, dass sich die Zeit der Hundstage um etwa vier Wochen verlagerthat.
Entsprechend der alten Tradition werden aber immer noch die heißesten Wochen des Jahres als ,Hundstage’ bezeichnet.“
„Jeder Tag ein Hundstag“ das wollen in Gerlingen die Herrchen und Frauchen von 518 Vierbeinern (mit)erleben. So viele Hunde waren 2008 in Gerlingen gemeldet.
KW 34 / 20. August
Die kleine Raupe Nimmersatt – wer kennt sie nicht? „Am Montag fraß sie sich durch einen roten Apfel, aber satt war sie noch immer nicht. Am Dienstag fraß sie sich durch zwei grüne Birnen, aber satt war sie noch immer nicht...“. Mit 29 Millionen verkauften Exemplaren ist das Werk von Eric Carle eines der erfolgreichsten Kinderbücher der Welt. Der Spielplatz in der Budapester Straße ist nach der kleinen grünen Raupe benannt, die dieses Jahr ihren 40. Geburtstag feiert. Kinder ab 5 Jahren können am Mittwoch, den 26. August um 15.00 Uhr den Film "Die kleine Raupe Nimmersatt" in der Stadtbücherei anschauen. Anschließend kann sich jedes Kind eine eigene kleine Raupe basteln. Eine Anmeldung ist erforderlich unter der Tel.-Nr. 205-455 oder an der Information im 1. Stock der Stadtbücherei.
KW 33 / 13. August 2009
Wer eine Autofahrt mit Kindern in den Urlaub schon hinter sich hat, der wird Bibi Blocksberg oder Benjamin Blümchen zur Genüge kennen. 283 verschiedene Hör-Kassetten von „Tö-rö!- Tö-rö! bis „TKKG“ können derzeit noch in der Stadtbücherei entliehen werden. Aber die Zeit dieses Tonträger-Mediums neigt sich dem Ende zu. Hörbücher für Erwachsene, die sich einer immer größeren Beliebtheit erfreuen, sind nur noch als CD erhältlich. Dagegen gibt es Abspielgeräte für MCs meist nur noch in Kinderzimmern. Stop. Wait a moment, please. Weil auch zwölf englischsprachige Hörbücher noch als Kassette ausgeliehen werden können, erhöht sich die „Zahl der Woche“ auf 295.
KW 32 / 6. August 2009
Glaubt man den Meteorologen, dann wird sich beim Lesen dieser Zeilen die Quecksilbersäule in den oberen Regionen aufhalten. Frische und Coolness garantiert in diesen Tagen das Leitungswasser, mit dem alle Gerlinger Haushalte versorgt werden. Die Temperatur beträgt im Winter aber auch im Sommer konstant 8 Grad.
KW 31 / 30. Juli 2009
In Gerlingen beginnt die 40. Sommerfreizeit – Ferien einmal anders, abseits von endlos langen Autobahnfahrten oder Hotelanlagen, wo Kinderlärm nicht auf der Tagesordnung steht. Über zwei Wochen erleben die 138 Mädchen und 163 Jungen ein Freizeitangebot, das zu einem vielgefragten „Gerlinger-Kinder-Klassiker“ geworden ist.
KW 30 / 23. Juli 2009
Am vergangenen Dienstag um 3.56 Uhr jährte sich zum 40. Mal ein Ereignis, das „einen kleinen Schritt für einen Menschen, einen großen Schritt für die Menschheit“ bedeutete. So beschrieb es jedenfalls der erste Mann auf dem Mond Neil Armstrong. Damals im Jahr 1969 zählte Gerlingen 17.418 Einwohner. Das Statistische Landesamt hat dieser Tage die Zahl mit Stand vom 31.12.2008 bekannt gegeben. Danach lebten zu diesem Zeitpunkt 18.985 Bürgerinnen und Bürger in Gerlingen (9.617 Frauen / 9.368 Männer). Neben dieser geringfügigen Erhöhung der Einwohnerzahl hat sich nach vorliegenden Informationen seit 1969 in Gerlingen mehr getan als auf dem Erdtrabanten.
KW 29 / 16. Juli 2009
Wenn am 15. August die starken Männer in Berlin bei der dann beginnenden Leichtathletik-Weltmeisterschaft in den Ring steigen, um die 7,257 Kilo schwere Kugel möglichst weit von sich zu werfen, dann werden auch drei „Gerlinger“ dabei sein. Gemeint sind die Athleten Ralf Bartels, Peter Sack und David Storl, die sich beim 4. Gerlinger Kugelstoßmeeting in Bestform präsentierten. Während Ralf Bartels zum vierten Mal das Treffen unter der Schillerhöhe als Sieger verließ, sorgte der Senkrechtstarter David Storl mit 20,43 Meter für den ersten Weltrekord auf dem neuen Rathausplatz. Noch nie katapultierte ein U-20-Mann die Kugel soweit. Der Chemnitzer Storl ist gerade mal 19 Jahre alt und gilt als die große Nachwuchshoffnung in der Kugelstoßerszene.
KW 28 / 9. Juli 2009
Wieder heißt der Sieger des Gerlinger Kugelstoßmeetings Ralf Bartels. Mit 20,87 Metern stellte er am Montagabend nicht nur einen Gerlinger Meeting Rekord auf, sondern erzielte damit auch gleichzeitig eine deutsche Jahresbestleistung. Der erst 18- Jährige David Storl, Weltrekordhalter mit der 6-Kilo-Kugel (22,34 m) erreichte den 2. Platz mit einer Wurfweite von 20,43 m. Wird dies von den Internationalen Gremien anerkannt, wäre er damit offiziell der jüngste Athlet, der mit einer 7,25 –Kilogramm-Kugel diese Weite erreicht hat!
KW 27 / 2. Juli 2009
Genau zwanzig Jahre sind vergangen, seit am 27. Juni 1989 die Außenminister von Ungarn und Österreich bei Sopron nahe dem Neusiedler See den Grenzzaun zwischen Ost und West mit Bolzenschneidern nicht nur symbolisch öffneten. Der Eiserne Vorhang fiel. Bald darauf war auch die Berliner Mauer nur noch Geschichte.
Tata, seit 1987 Gerlinger Partnerstadt, liegt nur 145 Kilometer von Sopron entfernt, wo das Stück Weltgeschichte geschrieben wurde. Von Gerlingen nach Donaueschingen sind es noch weniger Kilometer.
Am 23. Oktober 2009, dem ungarischen Nationalfeiertag, erinnert der Kultusminister des Landes in einer Festveranstaltung in der Gerlinger Stadthalle an die Ausrufung der Republik Ungarn vor zwanzig Jahren und die Grenzöffnung in diesen historischen Tagen im Juni 1989.
KW 26 / 25. Juni 2009
Übermorgen, Samstag, 27. Juni, feiert das Bürgerbüro der Stadt Gerlingen seinen 10. Geburtstag. Damals fiel der Startschuss für die Einrichtung, die eine schnelle und direkte Hilfe bei Bürgerfragen und -anliegen anbietet. Der Bürgerservice (Motto: „Alles an einem Ort von A bis Zett“) kann nicht nur zu den Öffnungszeiten des Rathauses genutzt werden. Die Anlaufstelle öffnet auch am Samstag in der Stadtbücherei von 10 bis 12 Uhr ihre Pforten.
KW 25 / 18. Juni 2009
Im Rathaus haben nicht nur Politiker das Sagen. In den vergangenen Wochen standen Prozentzahlen, Wahlergebnisse, Kandidatenlisten und Stimmzettel im Blickpunkt des Interesses – besonders hier im Amtsblatt. Jetzt gewinnen wieder ganz andere Ereignisse an Bedeutung. Den Mittwoch, 9.9.09, hat sich bereits ein Paar (1,0) für eine Trauung im Standesamt reservieren lassen. Vielleicht wagen noch mehr Verliebte den Schritt ins Glück an diesem besonderen Tag. Im Gegensatz zur Politik haben dann die Zahlen hinter dem Komma keine Bedeutung.
KW 24 / 10. Juni 2009
Mehr als viereinhalb Meter lang waren die Stimmzettel, die am Sonntag bei den Wahlen abgegeben werden konnten. Spitzenreiter waren die Kommunalwahlen mit 1,80 m (6 x 30), gefolgt von den Stimmzetteln für die Kreistagswahlen mit 1,47 m (7 x 21). Der graue EU-Wahlbogen war 88 Zentimeter lang. Der orangefarbene Stimmzettel für die Regionalversammlung maß immerhin 42 Zentimeter. Der Wähler konnte also auf einer Länge von 4,57 Meter seinen demokratischen Grundrechten nachkommen. Dass in Gerlingen bei den Europawahlen 60,2 Prozent der Wahlberechtigten ihre Stimme abgaben, verdient angesichts dieser „Papierschlacht“ große Anerkennung. Bundesweit wurden nur 43,3 Prozent erreicht. Und für die 251 Wahlhelferinnen und Wahlhelfer, die am Sonntag und Montag in den Wahllokalen und bei der Auszählung für den ordnungsgemäßen Ablauf des „Wahlmarathons“ beigetragen haben, ist an dieser Stelle einmal ein großes Lob angebracht.
KW 23 / 4. Juni 2009
Nein – mit dieser Zahl (1803) wird noch kein Geheimnis der bevorstehenden Wahlen am kommenden Sonntag verraten. Sie gibt lediglich an, wie viele der über 14.000 Wahlberechtigten in Gerlingen bis Dienstag, 10.30 Uhr, Briefwahlunterlagen angefordert haben, weil sie am „Super-Wahlsonnntag“ nicht persönlich in ihrem Wahllokal erscheinen werden. Mit einem gültigen Wahlschein ist die Stimmabgabe am Sonntag, 7. Juni, in der Zeit von 8.00 bis 18.00 Uhr jederzeit möglich.
KW 22 / 28. Mai 2009
Am vergangenen Samstag, 23. Mai 2009, feierte die Bundesrepublik Deutschland ihren 60. Geburtstag. Am selben Tag wurde Bundespräsident Horst Köhler wiedergewählt. Nach Theodor Heuss, Heinrich Lübke, Gustav Heinemann, Walter Scheel, Karl Carstens, Richard von Weizsäcker, Roman Herzog und Johannes Rau ist Köhler der neunte Amtsinhaber.
Vor genau 178 Tagen war der Bundespräsident zusammen mit seiner Frau Eva Luise Gast in Gerlingen. Im Rebmannhaus trug er sich am 1. Dezember 2008 als erstes deutsches Staatsoberhaupt in das Goldene Buch der Stadt ein.
KW 21 / 20. Mai 2009
Die Stadt Gerlingen feiert dieses Jahr das 40-jährige Bestehen der Patenschaft über die Landsmannschaft der Deutschen aus Ungarn (LDU). Eine 56-seitige Broschüre, die aus diesem Anlass erschienen ist, erinnert an die einzigartige Geschichte der Deutschen aus Ungarn, die nach dem Zweiten Weltkrieg in Gerlingen ein neues Zuhause gefunden und ganz wesentlich zur Erfolgsgeschichte der Stadt beigetragen haben. Die Dokumentation im Vierfarbdruck wurde am vergangenen Samstag im Rahmen des 54. Bundesschwabenballs, der seit 1976 in der Gerlinger Stadthalle stattfindet, der Öffentlichkeit vorgestellt.
KW 20 / 14. Mai 2009
Gerlingen wird von Landrat Dr. Haas gerne als das „Kap der guten Hoffnung“ bezeichnet - auch wegen der konstant hohen Wahlbeteiligungen, die bei Urnengängen im südlichsten Zipfel des Landkreises Ludwigsburg erreicht werden. Bei der letzten Gemeinderatswahl im Juni 2004 lag die Zahl bei 59,80 Prozent. Ob beim Urnengang am 7. Juni 2009 die 60-Prozent-Marke überschritten werden kann? Bei 14303 Wahlberechtigten müssten dafür 8582 Bürgerinnen und Bürger ihre Stimme abgeben.
KW 19 / 7. Mai 2009
Der 24. Gerlinger Solitudelauf am 19. April 2009 ist schon wieder Geschichte. Von den 1513 gemeldeten Teilnehmern kamen 18 aus der Partnerstadt Tata. 25 Läuferinnen und Läufer waren französische Freunde aus Vesoul. Nicht nur die Organisation des Laufes ist ein organisatorisches Meisterstück. Auch mit der Unterbringung der ausländischen Athleten in Hallen und Schulen hat Gerlingen Erfahrung. So stellte die Ortsgruppe des DRK Gerlingen am „Solitude-Wochenende“ 55 Feldbetten auf. „Und am 16. Mai geht es weiter“, ergänzt Günther Lang, der frühere Vorsitzende des DRK Gerlingen. „Dann werden für eine Tanzgruppe aus Zsambék und eine Kapelle aus Bicske (Ungarn), die beim Bundesschwabenball in der Stadthalle am Samstag, 16. Mai 2009, auftreten, 73 Feldbetten aufgestellt.
KW 18 / 29. April 2009
Die Stadt Gerlingen beschäftigte Ende 2008 insgesamt 15 schwerbehinderte Mitarbeiter/innen mit einem Behinderungsgrad von über 50 Prozent und zusätzlich eine Auszubildende. Damit ist der Schwerbehinderten-Pflichtanteil von 5 Prozent der Mitarbeiter erfüllt.
KW 17 / 23. April 2009
Am 7. Juni 2009 hat Gerlingen die „Qual der Wahl“. An diesem „Super-Wahlsonntag“ stellen sich 79 Männer und 45 Frauen zur Wahl. Alle 124 Kandidaten wollen in den Gerlinger Gemeinderat einziehen. Aber nur 22 können es schaffen. Nimmt man die Wahlunterlagen zur letzten Gemeinderatswahl von 2004 zum Vergleich, dann tauchen dabei die Namen von 55 Bewerbern zum ersten Mal auf dem Stimmzettel 2009 auf.
KW 16 / 16. April 2009
Nach der Schlacht von Marathon rannte der griechische Bote Pheidippides 42,195 Kilometer nach Athen und verkündete dort den Sieg. Beim 24. Gerlinger Solitudelauf am kommenden Sonntag werden die Läuferinnen und Läufer des Halbmarathons 21,1 Kilometer zurücklegen. Hinter der Ziellinie beim Rathausplatz wird auch von gewonnenen „Schlachten“ die Rede sein – nicht über fremde Truppen sondern in vielen Fällen über den inneren Schweinehund.
KW 15 / 8. April 2009
Zur Europäischen Union (EU) gehören derzeit 27 europäische Staaten. Die Bevölkerung in diesen Ländern umfasst rund eine halbe Milliarde Einwohner. In Gerlingen leben nach der neuesten Statistik 1079 Ausländer. Nicht alle sind EU-Bürger. Nicht alle sind im wahlfähigen Alter. Bei den Wahlen zum Europäischen Parlament (auf Antrag) sowie bei den Gemeinderats- und Kreistagswahlen (ohne Antrag) am 7. Juni 2009 dürfen aber EU-Bürger mitentscheiden.
KW 14 / 2. April 2009
Diese „Zahl der Woche“ haben Sie im „Amtsblatt“ vom 19. März 2009 gelesen. Die Ziffernfolge 1.007.300 war eine Literangabe für die Menge Wasser, die im Jahr 2008 an die Verbraucher in Gerlingen abgegeben wurde. Noch nie wurde unter der Schillerhöhe so wenig Wasser in den vergangenen zehn Jahren verbraucht. Weil das Thema Sparen in diesen Tagen ungeheuer populär ist, stehen die Chancen gut, dass dieser Wert im laufenden Jahr unter die Millionen-Grenze fällt.
KW 13 / 26. März 2009
Bis morgen, Freitag, 27. März 2009, 12.00 Uhr, läuft die Anmeldung für die 40. Sommerfreizeit in Gerlingen. Seit Montag können die ausgefüllten Formulare im Rathaus abgegeben werden. Dort und auch auf der Startseite der Gerlinger Homepage www.gerlingen.de ist der „Aufnahmeantrag Stadtranderholung vom 03.08. – 14.08.2009“ erhältlich. Und nur ein solches Formular ist Voraussetzung bei der Vergabe der ca. 285 Plätze. Nach dem Ende der Anmeldefrist fällt die Entscheidung zwischen allen Kindern. Ein Anruf unter 07156/205-106 ersetzt nicht den beschriebenen Anmeldeweg. Unter dieser Nummer gibt es nur allgemeine Informationen zur Sommerfreizeit.
KW 12 / 19. März 2009
Für die einen ist sie nur eine Puppe. Für andere hat „Barbie“ Kultcharakter. Bei der Ausstellung „Alles rosa? – Die Welt der Barbie“, die am Sonntag im Stadtmuseum beginnt, werden sich 36 Exemplare dieses Kindheitstraums von ihrer schönsten Seite zeigen. Längst ist die berühmteste Puppe der Welt zum Sammlerobjekt hinter Glasvitrinen geworden. Aber das Kinderzimmer ist immer noch die Heimatadresse von Barbie. Das Stadtmuseum Gerlingen wird versuchen, Kinder und Sammler unter einen Hut zu bringen.
KW 11 / 12. März 2009
Am vergangenen Sonntag wurde weltweit der Internationale Frauentag gefeiert. Der Gerlinger Gemeinderat zählt derzeit acht weibliche Mitglieder. Ihr Anteil an dem höchsten kommunalpolitischen Gremium entspricht damit 36,36 Prozent. Damit übertrifft Gerlingen Berlin.
Denn der Anteil der Frauen im Bundestag liegt in der noch währenden 16. Legislaturperiode bei 31,8 Prozent. Am 7. Juni (Wahl des Gemeinderats) und am 27. September (Bundestagswahlen) können sich diese Zahlenverhältnisse ändern.
KW 10/ 5. März 2009
Vor 40 Jahren wurde Gustav Heinemann zum dritten Bundespräsidenten der Bundesrepublik Deutschland gewählt. Die Bundesversammlung mit damals 1036 „Wahlmännern(frauen)“ trat am 5. März 1969 zusammen. Seit 1979 findet die Wahl jeweils am 23. Mai statt. In elf Wochen sind aber keine Gerlingerinnen und Gerlinger dabei, wenn die Entscheidung zwischen Horst Köhler, Gesine Schwan und Peter Sodann fällt. Anders war es im Jahr 1994 als sich allein vier Gerlinger (Klaus Herrmann, Dr. Berthold Leibinger, Lothar Späth und Dr. Wolfgang Weng) an der Wahl des 7. Bundespräsidenten Roman Herzog beteiligen durften.
KW 9 / 26. Februar 2009
In diesem Jahr gab es schon 72 Amtsblatt“-Seiten. In der Regel erhalten die Leser des „Gerlinger Anzeigers“, dem das Amtsblatt beigelegt ist, die Informationen über Gerlingen kompakt auf 12 Seiten. Im vergangenen Jahr umfasste das Amtsblatt 580 Seiten. In jeder Woche wurde damals eine Sonderseite dem fünfzigjährigen Stadtjubiläum gewidmet. Diese Zahl könnte 2009 noch übertroffen werden, denn ein so genanntes „Superwahljahr“ hat begonnen. Und wenn der Souverän spricht, das heißt, wenn die 14.000 wahlberechtigten Gerlingerinnen und Gerlinger ihre Stimme abgeben, dann muss das im Amtsblatt genauestens dokumentiert werden. Spätestens am 23. Dezember 2009, wenn die letzte Ausgabe des Amtsblattes erscheint, wird sich zeigen, ob das „Super-Wahljahr“ auch beim Amtsblatt für Rekorde sorgte.
KW 8 / 19. Februar 2009
Am Dienstag hat die Stadt Gerlingen 141 Athletinnen und Athleten bei der traditionellen Sportlerehrung in der Stadthalle ausgezeichnet. Diese haben in 16 Sportarten Erfolge errungen und mit ihren herausragenden Platzierungen den Namen Gerlingen weit über die Grenzen der Stadt hinaus bekannt gemacht. Bürgermeister Brenner in seinem Vorwort in der Broschüre „Sportlerehrung 2009“: „Für mich steht fest, dass erfolgreiche Sportler ganz besonders erfolgreiche Außenpolitiker der Kommune sind“.
KW 7 /12. Februar 2009
Vom 6. bis 10. Februar 2009 fand in Leonberg der 238. „Pferdemarkt“ statt. Ganz Gerlingen freut sich in jedem Jahr über diese lange Tradition in der Nachbarstadt. Viele Gerlingerinnen und Gerlinger feierten mit, als sich am Dienstag der Festzug durch die Leonberger Innenstadt schlängelte.Tiere haben in der Gerlinger Geschichte noch nie eine große Rolle gespielt. An dieser Stelle kann nur auf die 518 Hunde verwiesen werden, für die im Jahr 2008 Hundesteuer bezahlt wurde.
KW 6 / 5. Februar 2009
„Emil und die Detektive“, „Das doppelte Lottchen“, „Das fliegende Klassenzimmer“, „Der 35. Mai“ – diese Kinderbuchklassiker verbindet man mit dem Namen Erich Kästner. Dass Kästner darüber hinaus auch ein begnadeter Dramatiker und Kabarettist war, zeigt ein Büchertisch mit seinen Werken in der Stadtbücherei. Für die Freunde des Theaters bietet sich am Donnerstag, den 19. Februar die Gelegenheit, die komödiantische Seite des Autoren kennenzulernen: Mit Rainer Hunold in der Hauptrolle wird Kästners Lustspiel „Verwandte sind auch Menschen“ in der Gerlinger Stadthalle aufgeführt.
KW 5 / 29. Januar 2009
Das Amt kennt die Stadt Gerlingen seit 1971. Damals wählte der Gemeinderat Fritz Heimsch zum ersten Ersten Beigeordneten. 1978 folgte ihm Albrecht Sellner, der 1983 das Amt des Bürgermeisters übernahm. Gleichzeitig wurde Dietrich Schönfelder in das Beigeordnetenamt gewählt. Ihm folgte nach einer Wiederwahl (1991) Andreas Schütze im Jahr 1997. Dessen Nachfolger wurde am 19. März 2001 der heutige Erste Beigeordnete Wolfgang Steng. Gestern, Mittwoch, wählte der Gerlinger Gemeinderat den/die fünfte(n) Beigeordnete(n) der Stadt.
KW 4 / 22. Januar 2009
Ob die 33 Männer und Frauen, die am 31. Dezember 2008 mit einem amerikanischen Pass in Gerlingen lebten, dem neuen 44. Präsidenten der USA, Barack Obama, ihre Stimme gaben, unterliegt natürlich dem Wahlgeheimnis. Aber mehr als 66 Augen richteten am vergangenen Dienstag den Blick über den großen Teich nach Washington D.C., um den historischen Moment der Amtseinführung mitzuerleben.
KW 3 / 15. Januar 2009
Heute Abend treffen bei einer „möglichen Begegnung“ die Herren Händel und Bach in der Gerlinger Stadthalle aufeinander. Die Schauspieler Walter Renneisen und Sigmar Solbach und die Verantwortlichen für den Theaterspielplan würden sich über eine große Resonanz beim Publikum freuen.
Fest steht: 310 Plätze sind bereits für die „wahren“ Theaterfreunde reserviert. Sie haben sich zu Beginn der Saison 2009 Plätze in einem Theaterabonnement zurücklegen lassen. Sollten heute Abend 60 Theaterliebhaber die Gelegenheit nutzen, noch an der Abendkasse ein Ticket zu erwerben, dann könnte man den Schluss ziehen, dass jede(r) fünfzigste Gerlinger(in) von 18.500 Einwohnern im Theater war. Im knapp 600.000 Einwohner zählenden Stuttgart müssten danach an einem Abend 12.000 Menschen ins Theater strömen, um mit Gerlingen gleichzuziehen.
KW 1-2 / 8. Januar 2009
Die Zahl „50“ bestimmte das Jubiläumsjahr 2008. Im neuen Jahr geht der (kommunal-) politische Alltag in eine neue Runde. Allein für sechs Wahlen werden 2009 Gerlinger Bürgerinnen und Bürger an die Urnen gerufen.
Beginnen wird es am 7. Juni 2009, wenn über die Zusammensetzung von vier Parlamenten entschieden werden kann. An diesem „Super-Wahlsonntag“ wird der neue Gemeinderat gewählt. Gleichzeitig erhalten auch der Kreistag und das Regionalparlament ein neues Aussehen. Auch die Europawahlen sind auf diesen Termin festgesetzt.
Am 27. September schließlich wird der 17. Bundestag gewählt. Die jungen Gerlinger Mitbürger haben im Herbst die Möglichkeit, den 8. Jugendgemeinderat zu wählen.
