Zeittafel zur Geschichte Gerlingens
Hier einige markante Jahreszahlen aus der Geschichte Gerlingens
797 Erste schriftliche Erwähnung des Dorfes
1275 In Gerlingen gibt es eine Kirche
1350 Das Dorf hat 35 ganze und 14 halbe Hofstätten mit etwa 260 Einwohner
1463 bis nach 1495 Bau der Petruskirche
1534 Johannes Pfall ist erster protestantischer Pfarrer in Gerlingen
1558 Einrichtung einer Schule
1635 Von 1.300 Einwohnern sterben 548 in einem Jahr an Seuchen und Hunger
1653 Der Gerlinger See wird in Wiesland umgewandelt
1654 Gerlingen hat noch 476 Einwohner
1731 Gerlingen hat ungefähr 1.000 Einwohner
1763 Herzog Carl Eugen läst sich das Lustschloss Solitude bauen
1843 Gerlingen hat 1.500 Einwohner und 215 Wohngebäude
1862 Schullehrer Däuble gründet den ersten Gesangsverein
1900 Gerlingen hat rund 1.900 Einwohner, 82 Handels- und Gewerbebetriebe sowie 123 Pendler
1902 Ein Kleinkinderschule wird eingerichtet
1903 Inbetriebnahme der Wasserleitung
1926 Straßenbahnverbindung Feuerbach-Gerlingen. Im Ort leben mehr als 600 Pendler
1942 Zwangsweise Ausgemeindung der Solitude nach Stuttgart
1945 Im Zweiten Weltkrieg 143 Gefallene oder Vermißte, 13 Menschen sind in Gerlingen ums Leben gekommen, 27 Wohnhäuser und 50 Scheunen zerstört, 300 Männer in Kriegsgefangenschaft.
Gerlingen hat 4.600 Einwohner
1958 Die Landesregierung verleiht der sich rasch entwickelnden Gemeinde die Bezeichnung Stadt. Von 10.500 Einwohnern sind 3.649 Heimatvertriebende
1960 Einrichtung einer Realschule
1961 Gerlingen hat 13.706 Einwohner. Von 7.769 Erwerbspersonen arbeiten 277 im land- und forstwirtschaftlichen Bereich, 5.368 sind Auspendler. 14 Industriebetriebe beschäftigen 757 Menschen
1964 Städtepartnerschaft mit Vesoul/Frankreich
1966 Fertigstellung der Breitwiesenschule
1967 Einweihung des neuen Rathauses
1968 Einrichtung eines Gymnasiums
1969 Ansiedlung der Firma Robert Bosch GmbH auf der Schillerhöhe. Patenschaft der Landsmannschaft der Deutschen aus Ungarn
1970 Einweihung des Realschulneubaus
1972 Gerlingen hat 18.856 Einwohner, darunter 3.117 Ausländer
1973 Fertigstellung des Schulzentrums in der Stadtmitte nach Inbetriebnahme des Gymnasiumneubaus
1975 Einweihung von Stadt- und Schwimmhalle in der Stadtmitte; dadurch eine wesentliche Verstärkung der kulturellen Aktivitäten in Gerlingen.
1978 Das Altenhilfezentrum Breitwiesenhaus wird eingeweiht
1982 Einweihung des Stadtmuseums im umgestalteten alten Schulhaus Weilimdorfer Straße 11 mit Gerlinger und Ungarndeutschem Heimatmuseum. Inbetriebnahme der Brückentorhalle. Eröffnung des Jugendhauses
1984 Erste Bestattungen im neuen Waldfriedhof
1987 Städtepartnerschaft mit Tata/Ungarn
1988 Enthüllung des Johann-Caspar-Schiller-Brunnens. Einweihung neues Feuerwehrgerätehaus Städtepartnerschaft mit Seaham/England
1990 Einweihung des Kindertagheims bei der Breitwiesenschule
1991 Ein See in den Breitwiesen wird angelegt. Übergabe des Alten Feuerwehrhauses zur Nutzung als Haus der Volkshochschule
1993 Einweihung des Hauses der Sozialen Dienst beim Alten Rathaus
1994 Einweihung des Petrushofes der Petruskirche. Wiedereröffnung der Stadt- und Schwimmhalle nach zweijähriger Instandhaltungs- und Modernisierungsarbeiten infolge Brandschadens
1995 Wahl des ersten Jugendgemeinderats
1997 Gerlingen feiert seinen 1200. Geburtstag. Inbetriebnahme der neuen Stadtbahnendhaltestelle
22. November: Lokale Agenda nimmt Arbeit auf.
1998 Eröffnung der neuen Stadtbücherei
1999 Wahl von Georg Brenner zum neuen Bürgermeister als Nachfolger von Albrecht Sellner. Am zweiten Weihnachtsfeiertag richtet der Sturm "Lothar" große Schäden an.
2001 Ein Boule-Platz wird eröffnet. Wahl von Wolfgang Steng zum neuen Ersten Beigeordneten als Nachfolger von Andreas Schütze
2002 50 Jahre Baden-Württemberg mit zahlreichen Veranstaltungen auch in Gerlingen
2003 Die Johannes-Rebmann-Stiftung erhält von der Region Stuttgart den Förderpreis "Heimatpflege/Denkmalschutz" für das Projekt "Sanierung des Johannes-Rebmann-Hauses".
2004 Eröffnung Rebmann-Stube im Johannes-Rebmann-Haus
2005 Eröffnung Kinderhaus Bruhweg. Zahlreiche Veranstaltungen in Gerlingen, der “Heimat der Familie Schiller 1775 – 1796” anlässlich des 200. Todestages von Friedrich Schiller
2008 Der neue Rathausplatz wird eingeweiht
2009 Wahl von Martina Koch-Haßdenteufel zur neuen Ersten Beigeordneten als Nachfolger von Wolfgang Steng
