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Gerlinger Heimatmuseum
Museum der Deutschen aus Ungarn

Stadtmuseum Gerlingen
Weilimdorfer Str. 9-11    
70839 Gerlingen 
Tel. 07156/205-366

Museumsleitung: Dr. des. Catharina Raible

Hier können Sie Kontakt aufnehmen

Öffnungszeiten:
Di 15–18.30 Uhr und So 10-12 und 14-17 Uhr   
Eintritt frei - Führungen nach Vereinbarung

Am 9. Oktober 2011 wird anlässlich des 125-jährigen Firmenjubiläums der Robert Bosch GmbH die Ausstellung „Robert Bosch – Firma und Familie in Gerlingen“ eröffnet, die dem Leben des Unternehmensgründers und den vielfältigen Beziehungen der Firma und der Familie Bosch zur Stadt Gerlingen nachgeht. Schließlich befinden sich seit 1970 nicht nur die Hauptverwaltung und das Forschungszentrum der Firma auf Gerlinger Gemarkung. Auch Robert Bosch junior zog in den 1950er Jahren nach Gerlingen und heiratete im Gerlinger Rathaus und auf Schloss Solitude Irmgard von Graevenitz, die bis heute der Stadt verbunden ist.
In der Wechselausstellung sind neben historischen Fotos und Archivalien aus dem Stadtarchiv auch persönliche Gegenstände von Robert Bosch d. Ä. zu sehen. Mechanische und elektrische Werkzeuge, Küchenmaschinen und Haushaltsgeräte sowie Werbeplakate und Produktbroschüren veranschaulichen zudem den von der Firma Bosch mitgeprägten rasanten technischen Fortschritt der vergangenen 100 Jahre und die Entwicklungen des Designs, der Werbung und des allgemeinen Lifestyles.


 



Das Museum der Stadt Gerlingen gehört den Bürgern. Ohne ihre Mitwirkung sind Dauer- und Wechselausstellungen nicht zu verwirklichen. Viele der im Museum ausgestellten Gegenstände sind Geschenke von Gerlinger Bürgern. Das Museum stellt einen Ort der Erinnerung und des Lernens aus der Vergangenheit dar, soll aber nicht als ein Stück heitere Welt die tägliche Zerstörung lebenswerter Umwelt vergessen machen. Wichtige Bereiche unserer Kultur werden anschaulich dargestellt.

Das Museum der Deutschen aus Ungarn stellt eine Abteilung des Stadtmuseums Gerlingen dar. Dort wird im Rahmen der Patenschaft der Stadt Gerlingen seit 1969 das kulturelle Erbe der Deutschen aus Ungarn lebendig erhalten. Neben Trachten werden auch Einrichtungsgegenstände gezeigt.



Zur Erinnerung an die weltweite Arbeit der Gerlinger Missionare sowie der in der Mission tätigen Frauen wurde die Missionarsstube im Rebmannhaus als Stätte der Erinnerung und Begegnung eingerichtet. Die von Gerlingen ausgehenden Missionarstätigkeiten sind mit der Stadtgeschichte eng verbunden. Dieser heimatgeschichtliche Aspekt ist aber auch über die Stadtgrenzen von Gerlingen hinaus ein Gewinn für die Stadt. Um der Bedeutung der Missionarsstube Rechnung zu tragen ist eine thematische Aufarbeitung und systematische Darstellung der Informationen in der Öffentlichkeit notwendig. Um dies zu erreichen wurde jetzt eine organisatorische Angliederung der Missionarsstube an das Stadtmuseum beschlossen. Die Missionarsstube ist künftig jeden Sonntag von 10 bis 12 und von 14 bis 17 Uhr geöffnet. Um vorherige Anmeldung im Stadtmuseum wird gebeten.

 

 

date modified 14-11-2011 16:10
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