Hochwasserschutz

Hochwasserschutz

Zunahme von Hochwasser und Bodenverlust im Klimawandel – Was tun?

Im Bereich der Glems gaben heftige Überschwemmungen wegen Starkniederschlägen in den Jahren 2009, 2010 und 2014 einen Vorgeschmack auf die Folgen des Klimawandels.

Ende 2014 fiel der Startschuss im Rathaus von Gerlingen für das Pilotprojekt KliStaR - „Anpassung an den Klimawandel durch Stärkung des Wasser- und Boden-Rückhalts“, das in die bereits laufenden Aktivitäten des Risikomanagements beim Hochwasserschutz eingebettet ist. Projektgebiet ist das Glems-Einzugsgebiet unter Beteiligung der Kommunen Ditzingen, Gerlingen, Hemmingen, Korntal-Münchingen, Leonberg, Markgröningen, Schwieberdingen und Stuttgart.
 
In einer Projektlaufzeit von 15 Monaten sollen bis Anfang 2016 im Wassereinzugsgebiet der Glems Schutzmöglichkeiten ermittelt und realisiert werden, die den zunehmenden Bodenabtrag und Oberflächenabfluss durch den Klimawandel in kommunalen Außenbereichen von den Land- und Forstwirtschaftsflächen vermindern. Das Projekt umfasst ein Netzwerk aus Kommunen, Experten sowie Landnutzern, die von Anfang an bei Planungen beteiligt sind und Impulse für eine Umsetzung von Schutzideen erhalten.
 
Bei einem ersten Projekttreffen im Jahr 2015 informierten die Experten der Planungsbüros geomer und bodengut aus Heidelberg und Stuttgart sowie von der Forstlichen Versuchs- und Forschungsanstalt aus Freiburg über die Ziele des KliStaR-Projektes. Dabei diskutierten die Teilnehmer über mögliche Probleme, Hemmnisse, Schutzoptionen und Realisierungsmöglichkeiten. Bei dem Treffen nahmen neben den Projektpartnern der beteiligten Glems-Kommunen auch Obmänner der Landwirtschaftsverbände, Landwirte, Revierförster und Vertreter der zuständigen Landratsämter aus den Bereichen Wasser-, Land-, Forstwirtschaft und Bodenschutz teil.
 
Das Projekt wird im Rahmen des Landesprogramms „Klimawandel und modellhafte Anpassung in Baden-Württemberg (KLIMOPASS)“ aus Mitteln des Ministeriums für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft ­ Baden-Württemberg gefördert. Weitere Informationen und ein Projektfaltblatt sind zu finden unter http://www.starkregengefahr.de/glems/klistar/ oder direkt bei den Fachstellen der beteiligten Kommunen.

Video von der Überschwemmung in Gerlingen am 4. Juli 2010

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